Staatsministerin Barbara Ludwig sichert Hochschulen weitere Unterstützung bei Exzellenzinitiative zu
"Mit ihren eingereichten Anträgen zur Exzellenzinitiative haben die sächsischen Universitäten Leistungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit gezeigt", würdigte die Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Barbara Ludwig, das große Engagement der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Wettbewerb um die Exzellenzinitiative.
01.03.2006 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und TourismusGemeinsam mit den Rektoren der sächsischen Universitäten diskutierte sie am Dienstagabend (28. 02.) die vorliegenden Ergebnisse der ersten Runde der Exzellenzinitiative und das weitere Vorgehen.
Im Mittelpunkt der Beratung standen die Auswertung der Antragsskizzen, mit denen sich die sächsischen Hochschulen beworben hatten, sowie das Förderprogramm mit dem Begutachterverfahren. Kritisiert wurde dabei, dass sich die Forschungsprofile der deutschen Universitäten in der Auswahl der Projektskizzen nicht hinreichend widerspiegele. So seien beispielsweise die Ingenieurwissenschaften bei den bundesweit ausgewählten Projekten, die den Sprung in die zweite Runde geschafft haben, unterrepräsentiert.
Die Hinweise der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und des Wissenschaftsrates zu den Antragsskizzen der ersten Ausschreibungsrunde zeigten, dass die Anforderungen an die Bedeutung der wissenschaftlichen Fragestellungen erfüllt wurden und die Projekte in die Schwerpunktsetzung der jeweiligen Universität passten. Die Hinweise werden eine wichtige Grundlage für die Formulierung der Vollanträge bilden, die die TU Dresden und die Universität Leipzig bis zum 20. April 2006 auf Basis ihrer erfolgreichen Antragsskizzen einreichen müssen. Im Oktober 2006 entscheidet der Bewilligungsausschuss über die Förderung.
"Wir unterstützen die Universitäten und ihre Kooperationspartner in beiden Phasen der Exzellenzinitiative auch weiterhin", machte Ministerin Barbara Ludwig nach den Gesprächen deutlich. Die Universitäten werden in nächster Zeit entscheiden, mit welchen verbesserten und neuen Antragskizzen sie sich an der zweiten Antragsrunde beteiligen werden. Bis zum 9. Juni 2006 sind hierfür die Absichtserklärungen bei der DFG einzureichen.
Die Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder zur Förderung von Forschung und Wissenschaft an deutschen Hochschulen ist für fünf Jahre mit insgesamt 1,9 Milliarden Euro ausgestattet. Etwa 40 Graduiertenschulen erhalten jährlich je eine Million Euro, rund 30 Exzellenzcluster erhalten jährlich 6,5 Millionen Euro. Zehn Universitäten werden für ihr Zukunftskonzept mit durchschnittlich 21 Millionen Euro gefördert.
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