Staatsministerin Dr. Eva-Maria Stange: "Eigene sächsische Exzellenzinitiative notwendig"
"Eine Landesförderung exzellenter Bereiche an den sächsischen Hochschulstandorten ist durchaus in Betracht zu ziehen, die Möglichkeiten dafür müssen jetzt geprüft werden", sagte Sachsens Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange heute im Sächsischen Landtag in der Debatte um einen Antrag von Bündnis 90/ Grüne zum Thema "Innovation in Forschung und Lehre stärken – Exzellenzprinzip ausbauen".
15.03.2007 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und TourismusDie Wissenschaftsministerin verwies in der Debatte darauf, dass die sächsischen Hochschulen und die mit ihnen kooperierenden Forschungseinrichtungen eine Entwicklung genommen hätten, die hinsichtlich ihrer Dynamik Vergleichbares in den alten Bundesländern suche. "Aus den bis jetzt vorliegenden Ergebnissen des Exzellenzwettbewerbs lässt sich schließen, dass die Strategie, sich auf die Stärken zu konzentrieren und Profil bildende Bereiche in Lehre und Forschung gezielt zu fördern, fortgesetzt werden muss." Insgesamt könne aber das Ergebnis der Exzellenzinitiative nicht zufrieden stellen.
Darüber hinaus sei sie sich der Gefahr bewusst, so Dr. Eva-Maria Stange, dass sich der Abstand sächsischer Hochschulen zu den im Rahmen der Exzellenzinitiative geförderten Hochschulen vergrößern könnte. "Deshalb ist es notwendig, die Frage zu beantworten, was wir über die bisher entwickelten Instrumentarien hinaus zur Stärkung unserer Hochschulen tun und wie dafür zusätzliche Mittel zur Verfügung gestellt werden können", sagte die Staatsministerin mit Blick auf eine eigene sächsische Exzellenzinitiative. "Die Gespräche mit den Universitäten und Forschungseinrichtungen dienen der Konkretisierung einer Landesexzellenzinitiative", so Dr. Stange abschließend.
Die komplette Rede der Ministerin finden Sie unter www.smwk.de
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