Staatssekretär Birk spricht bei der Eröffnung der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit

"Als weitere Stärkung des Hochschulstandorts Mannheim und Bereicherung der Hochschullandschaft in Baden-Württemberg" hat der Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Dr. Dietrich Birk, am 12. November in Mannheim die Hochschule der Bundesagentur für Arbeit bezeichnet. Die Hochschule bündelt seit September 2006 das Studienangebot des bisherigen Fachbereichs Arbeitsverwaltung der Fachhochschule des Bundes und wurde nun mit einem Festakt in Mannheim offiziell eröffnet.

12.11.2007 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Das Wissenschaftsministerium habe die Bundesagentur für Arbeit auf ihrem Weg zur Gründung einer unternehmenseigenen Hochschule gerne beratend begleitet, betonte Staatssekretär Birk. "Die Hochschule verfügt über hervorragende Rahmenbedingungen für ihre künftige Entwicklung, um sich dauerhaft unter den Hochschulen im Land Baden-Württemberg und darüber hinaus profilieren zu können."

An der Hochschule der Bundesagentur - Staatlich anerkannte Fachhochschule für Arbeitsmarktmanagement (Mannheim) werden die Studierenden in den beiden Bachelor-Studiengängen "Arbeitsmarktmanagement" und "Beschäftigungsorientierte Beratung und Fallmanagement" für die Aufgaben der Arbeitsberatung und -vermittlung ausgebildet. Die Hochschule ist vom Wissenschaftsrat bis zum Jahr 2012 institutionell akkreditiert worden. Auf dieser Grundlage erfolgte die staatliche Anerkennung durch das Wissenschaftsministerium für denselben Zeitraum.

Der Staatssekretär verwies auf die langjährige Kooperation des Wissenschaftsministeriums und der Bundesagentur für Arbeit im bildungs- und hochschulpolitischen Bereich. "Gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit wollen wir die Berufs- und Studienwahl der jungen Menschen in Baden-Württemberg unterstützen und optimal begleiten. Diese Zusammenarbeit wollen wir fortführen und weiter vertiefen."

Als bundesweit einmaliges und äußerst erfolgreiches Beispiel nannte Staatssekretär Birk die in Kooperation herausgegebene Informationsschrift ´Kursbuch - Studium, Ausbildung und Beruf. "Diese Publikation ist bereits zu einer festen Größe und einem wichtigen Ratgeber für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 geworden." Für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 und 11 sei die Schrift "BOGY-Kompass" eine wichtige Entscheidungshilfe. Seit diesem Jahr wird diese Publikation gemeinsam vom Wissenschafts- und Kultusministerium des Landes Baden-Württemberg und der Regionaldirektion herausgegeben.

Weitere Kooperationsstrukturen seien mit dem neuen Förderprogramm "Schülerinnen forschen - Einblicke in Naturwissenschaft und Technik" geschaffen worden. Damit wolle die Landesregierung mit attraktiven neuen Lernprojekten mehr Schülerinnen für Berufe in den Natur- und Ingenieurwissenschaften gewinnen. "Ich danke der Regionaldirektion für ihre Beteiligung an der Konzeption und Vorbereitung dieses Programms."


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