Statistisches Landesamt veröffentlicht vorläufiges Ergebnis zu den Studierendenzahlen im Wintersemester 2007/2008

Das Statistische Landesamt hat heute das vorläufige Ergebnis zu den Studierendenzahlen im Wintersemester 2007/2008 veröffentlicht. Nach diesen ersten Einschätzungen konnten die Hochschulen und Berufsakademien im Land zusammen rund 670 Studienanfänger mehr als im Wintersemester 2006/2007 begrüßen.

22.11.2007 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

"Der Trend der sinkenden Studienanfängerzahlen der letzten Jahre ist damit gestoppt, das Ausbauprogramm Hochschule 2012 trägt erste Früchte. Es wird immer klarer: Studiengebühren sind nicht kausal für die Entwicklung der Studierendenzahlen", sagte Wissenschaftsminister Professor Dr. Peter Frankenberg.

Spitzenreiter bei den Studienanfängern sind die Berufsakademien, die in diesem Jahr ein Plus von rund 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichneten. Auch die Wirtschaft hat in diesem Zeitraum die entsprechende Zahl an Ausbildungsplätzen bereitgestellt. Die Fachhochschulen hatten in diesem Wintersemester rund 7,5 Prozent mehr Studienanfänger als im Wintersemester 2006/2007. "Das Angebot an praxisorientierten, wirtschaftsnahen Studiengängen, die schnell in den Beruf führen, entspricht den Interessen von immer mehr Studienbewerbern. Auf diesen Fächern liegt auch der Schwerpunkt des Ausbauprogramms Hochschule 2012", so Frankenberg.

An den Hochschulen (ohne Berufsakademien) haben sich rund 1 Prozent weniger Studienanfänger immatrikuliert, davon bei den Universitäten rund 5,7 Prozent weniger. "Wir werden die Ursachen dafür analysieren, auch ob der Abbau von Überlasten dabei eine Rolle spielt ", sagte der Minister.

Bei der Gesamtzahl der Studierenden haben die Berufsakademien mit 8,4 Prozent den größten Zuwachs zu verzeichnen, gefolgt von den Kunsthochschulen mit 5,4 Prozent und den Verwaltungsfachhochschulen mit 3,3 Prozent. Bei den Fachhochschulen ist die Zahl der Studierenden stabil geblieben. Insgesamt gibt es in Baden-Württemberg nach diesen ersten Ergebnissen an Hochschulen und Berufsakademien rund 0,7 Prozent Studierende weniger als im letzten Studienjahr WS 06/07: 262 280; WS 07/08: 260 451). Wissenschaftsminister Frankenberg sagte dazu: "Der Rückgang der Gesamtzahl der Studierenden liegt wohl hauptsächlich in den kürzeren Studienzeiten begründet. Ein Trend, der durch die Einführung der neuen Bachelor- und Masterabschlüsse verstärkt wird. Dies ist durchaus im Sinne einer effizienten Hochschulstruktur."


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