Stifterverband benennt die Finalisten des Programms "Wandel gestalten"
Diese Initiative der Heinz Nixdorf-Stiftung und des Stifterverbandes unterstützt die zunehmend autonomen Hochschulen dabei, ihre Aufgaben besser und ziel- orientierter zu erfüllen als unter staatlicher Aufsicht. Die Bewerbungen zeigen: Vor allem in der Verwaltung und Führung sehen die Hochschulen Handlungs- bedarf. Knapp die Hälfte aller Anträge konzentrierte sich auf dieses Handlungs- feld. 23 Fachhochschulen und 21 Universitäten beteiligten sich an der Aus- schreibung.
12.10.2010 Pressemeldung Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V.Der Wandel an den Hochschulen ist tiefgreifend: Größere Autonomie stellt neue Anforderungen auf allen Ebenen. Organisations- und Entscheidungsprozesse verändern sich, Professorenschaft und Verwaltung übernehmen mehr Verant- wortung bei der Qualitätsentwicklung in Forschung und Lehre, beim Personal- und Finanzmanagement und in vielen anderen Bereichen. "Mehr Eigeninitiati- ven und Eigenverantwortung auf allen Ebenen ist Voraussetzung für die Stär- kung der inneren Handlungsfähigkeit einer Hochschule. Wir hoffen mit 'Wandel gestalten' dazu einen Beitrag leisten zu können", so Volker Meyer-Guckel, stell- vertretender Generalsekretär des Stifterverbandes.
Vier Fachhochschulen und sechs Universitäten sind nun aufgefordert, ihre Maß- nahmen für einen erfolgreichen Kulturwandel in der Hochschule vorzustellen. Die Hochschule kann sich mit ihrem Konzept auf die gesamte Institution oder auf einzelne Handlungsfelder wie Verwaltung und Führung, Forschung oder Lehre konzentrieren. Ziel soll es sein, Hochschulangehörige nachhaltig für den Veränderungsprozess der Hochschule zu gewinnen und sie daran zu beteiligen.
Gefördert werden vier Hochschulen mit jeweils maximal 400.000 Euro bis 2012. Am 8. Dezember 2010 präsentieren die Finalisten ihre Konzepte in einer öffent- lichen Auswahlsitzung.
Die Hochschulen, die in die Finalrunde einziehen:
- Fachhochschule Dortmund
- Universität Duisburg-Essen
- Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt
- Universität Freiburg
- Fachhochschule Kiel
- Johannes Gutenberg-Universität Mainz
- Hochschule München
- Universität Potsdam
- Fachhochschule Rosenheim
- Universität des Saarlandes
Die Durchführung des Programms wird unterstützt von der RHÖN-KLINIKUM AG.
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