Stipendiaten aus Louisiana treffen Wissenschaftsminister Corts in Wiesbaden

15 Studenten aus Louisana, die wegen der Verwüstungen durch den Hurrikan Katrina an den Hochschulen in ihrer Heimat nicht unbeeinträchtigt weiterarbeiten können, sind Anfang Oktober auf Einladung der hessischen Hochschulen zum Studium hierher gekommen.

22.11.2005 Hessen Pressemeldung Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Wissenschaftsminister Udo Corts, von dem seinerzeit die Initiative zu diesem bundesweit einmaligen Projekt ausging, hat mit den jungen Leute im Alter zwischen 19 und 24 Jahren heute in Wiesbaden über deren Erfahrungen in den ersten Wochen des Aufenthalts in Hessen gesprochen. Die amerikanischen Stipendiaten, die in geistes- wie naturwissenschaftlichen Fächern an der Louisiana State University in Baton Rouge eingeschrieben sind, haben sich sehr schnell in Hessen eingelebt und berichteten dem Minister begeistert über die ersten Wochen an den Hochschulen in Darmstadt, Frankfurt, Fulda, Gießen, Kassel und Marburg. Corts sieht einen Grund für die gute Aufnahme in dem breiten Angebot internationaler Lehrveranstaltungen an den hessischen Hochschulen. Viele dieser Veranstaltungen würden auch auf Englisch abgehalten. Hinzu kommen speziell auf die Bedürfnisse amerikanischer Studenten zugeschnittene Programme. Die in Deutschland erworbenen Studienleistungen können später in den Vereinigten Staaten anerkannt werden.

Begleitet werden die Studierenden bei ihrem ersten Besuch in der Landeshauptstadt von dem Koordinator des Projekts aus Louisiana, Dr. Harald Leder, der für eine Woche in Hessen ist, um die Studenten am Ort zu besuchen. Neben dem Treffen mit Minister Corts stehen unter anderem auch ein Besuch des Hessischen Landtags, ein Stadtrundgang und ein traditionelles Thanksgivingdinner auf dem Programm. Weitere Treffen der Stipendiaten mit dem Minister sind in regelmäßigen Abständen geplant.

Finanziert wird das Stipendium, das auch Flugkosten, Mietausgaben und Aufwendungen für die Krankenversicherung umfasst, von den hessischen Hochschulen, dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD), dem Land Hessen und mehreren privaten Sponsoren. Insgesamt ließ sich auf diese Weise ein Betrag von mehr als 110.000 Euro zur Verfügung stellen.


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