Studierendenstatistik: So viel Studierende wie noch nie seit Bestehen des Landes

"Der rasante Zuwachs an Studienanfängern setzt sich im zweiten Jahr fort. Auch in diesem Wintersemester haben sich mehr als 4000 junge Menschen zum ersten Mal an einer Landeshochschule eingeschrieben. Ermöglicht wurde dieser erfreuliche Anstieg durch das Programm ´Hochschule 2012`. In diesem Ausbauprogramm schaffen wir bis zum Jahr 2012 insgesamt 16.000 zusätzliche Studienanfängerplätze", sagte Wissenschaftsminister Professor Dr. Peter Frankenberg heute anlässlich der Veröffentlichung der vorläufigen Studierendenstatistik des Statistischen Landesamtes.

25.11.2009 Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Nach den Schnellmeldungen der Hochschulen haben im Wintersemester 2009/2010 genau 55.638 Personen ein Studium an einer Hochschule im Land aufgenommen. Das sind rund 8 Prozent mehr als im Wintersemester 2008/2009. Damals hatten sich auch über 4.000 Personen mehr als im vorhergehenden Wintersemester zum ersten Mal immatrikuliert. Den größten Zuwachs verzeichnen die Pädagogischen Hochschulen mit knapp 20 Prozent. An den Universitäten haben sich im Wintersemester 2009/2010 rund 8 Prozent mehr Studienanfänger eingeschrieben als im vorhergehenden Wintersemester. Die Universitäten in Freiburg und Tübingen sind mit je 22 Prozent mehr Studierenden im ersten Hochschulsemester die Spitzenreiter. Bei den staatlichen Fachhochschulen verzeichneten die Hochschulen Rottenburg mit 45 Prozent und Furtwangen mit rund 39 Prozent mehr Studienanfängern den größten Zuwachs.

Die Zahl der Studierenden im Land ist mit rund 280.000 so hoch wie noch nie seit der Gründung Baden-Württembergs. Sie stieg im Wintersemester 2009/2010 gegenüber dem Wintersemester 2008/2009 um rund 8 Prozent. An allen Hochschularten im Land nahm die Zahl der Studierenden zu. Am stärksten stieg die Zahl der Studierenden an den Pädagogischen Hochschulen mit rund 12,4 Prozent. Die Universitäten verzeichneten einen Zuwachs von rund 7 Prozent.


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