Unis Mainz und Kaiserslautern bekommen neue Sonderforschungsbereiche

An rheinland-pfälzischen Hochschulen gibt es zwei neue Sonderforschungsbereiche. Der Bewilligungsausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) votierte in seiner jüngsten Sitzung in Bonn für die Gemeinschaftsanträge der Universitäten Frankfurt/Kaiserslautern/Mainz im Bereich der Materialwissenschaften und Mainz/Bonn/Duisburg-Essen im Bereich der Mathematik.

24.05.2007 Rheinland-Pfalz Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

"Ich freue mich über diesen großartigen Erfolg. Die Förderung als Sonderforschungsbereich ist eine Anerkennung für die außerordentliche wissenschaftliche Exzellenz und die hohe Reputation der beteiligten Fachbereiche", sagte Doris Ahnen, Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur.

Die innovativen Forschungsansätze und die hohe Dichte an international führenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in den jeweiligen Bereichen seien die Gründe für die positiven Entscheidungen gewesen. "Dies zeigt, dass an unseren Hochschulen erstklassige Forschung betrieben wird", meinte Ahnen.

"Besonders erfreulich ist, dass es beim materialwissenschaftlichen Antrag gelungen ist, auch eine Förderentscheidung für ein neues Graduiertenkolleg zu erhalten", erklärte Ahnen. Diese erstmals von der DFG praktizierte Kopplung von Nachwuchsförderung und Grundlagenforschung sei nur beim Antrag der Universitäten Frankfurt, Mainz und Kaiserslautern erfolgreich gewesen.

Die von der DFG finanzierten Sonderforschungsbereiche sind langfristig an den Hochschulen angesiedelte Einrichtungen der Grundlagenforschung, in denen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlicher Fachrichtungen interdisziplinär an einem Forschungsthema zusammenarbeiten. Sie sind in der Regel für einen Zeitraum von bis zu zwölf Jahren angelegt. Über die finanzielle Ausstattung der Sonderforschungsbereiche und ihre Fortführung entscheiden Gutachtergremien der DFG, die die Sonderforschungsbereiche in einem Turnus von drei Jahren einer detaillierten Begutachtung vor Ort unterziehen.

In Rheinland-Pfalz gibt es derzeit insgesamt zwölf Sonderforschungsbereiche an den Universitäten Mainz, Trier und Kaiserslautern. Das durchschnittliche Fördervolumen eines Sonderforschungsbereichs liegt bei 1,6 Millionen Euro pro Jahr.


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