Bundesrat

Vermittlungsausschuss bestätigt BAföG-Erhöhung

(red/pm)Der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat hat der BAföG-Erhöhung am 14. Oktober zugestimmt. Damit bleibt es bei der Anhebung der Bedarfssätze, der Freibeträge und der Höchstaltersgrenze.

15.10.2010 Artikel

Voraussetzung war die verbindliche Zusage der Bundesregierung, Forschungsprojekte im Hochschulbereich finanziell zu unterstützen. Heute entscheidet der Bundesrat über die endgültige Zustimmung zur BAföG-Erhöhung.

Nach dem vom Bundestag beschlossenen Gesetz sollen die Bafög-Fördersätze für Studenten und Schüler um zwei Prozent steigen, die Elternfreibeträge um drei Prozent. Ein Student mit durchschnittlicher Förderung würde dann rund 13 Euro pro Monat mehr bekommen.

"Das BAföG ist das Herzstück der staatlichen Studienfinanzierung in Deutschland. Bund und Länder müssen das BAföG stärken und es konsequent weiterentwickeln. Stipendien und Studienkredite spielen im Vergleich zum BAföG nur eine marginale Rolle", hatte der Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks (DSW) Achim Meyer auf der Heyde erst kürzlich gemahnt.

Nach der aktuellen Sozialerhebung der Deutschen Studentenwerke, für die im Sommer 2009 mehr als 16.000 Studierende befragt wurden, erhalten 23 Prozent der Studierenden Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz. Die Quote der BAföG-Geförderten ist unter den Bachelor-Studierenden mit 34 Prozent deutlich höher. Ein Stipendium erhalten derzeit 3 Prozent der Studierenden, auf einen Studienkredit greifen 5 Prozent der Studierenden zurück.


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