Vollanträge zur Exzellenzinitiative auf den Weg gebracht

"Wir unterstützen nach Kräften die Anträge für ein Exzellenzcluster im Bereich Mathematik und eine Graduiertenschule im Bereich Bio- und Nanotechnologie und drücken die Daumen, dass sich die Universität Leipzig im Kreis der Spitzenunis im Exzellenzwettbewerb durchsetzen kann", so Sachsens Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange die heute die beiden vollständigen Anträge der Universität Leipzig im Rahmen der zweiten Runde der Exzellenzinitiative des Bundes beim Präsidenten der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) eingereicht hat. Im Fall einer Förderzusage des Bewilligungsausschusses der DFG und des Wissenschaftsrates im Oktober werde der Freistaat Sachsen den 25 %igen Anteil an der Finanzierung der Exzellenzprojekte bereitstellen, versicherte Dr. Stange.

13.04.2007 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus

In der ersten Antragsrunde des Exzellenzwettbewerbs des Bundes und der Länder hatte sich die TU Dresden im Oktober vergangenen Jahres als einzige ostdeutsche Universität mit einem Exzellenzcluster und einer Graduiertenschule aus dem Bereich der Biowissenschaften im Wettbewerb um die Fördermittel durchgesetzt.

Die Wissenschaftsministerin betonte, dass die sächsischen Hochschulen und die mit ihnen kooperierenden Forschungseinrichtungen seit 1990 eine Entwicklung genommen hätten, die hinsichtlich ihrer Dynamik Vergleichbares in den alten Bundesländern suche. "Deshalb ist es umso wichtiger, dass wir die Strategie, sich auf Stärken zu konzentrieren und Profil bildende Bereiche in Lehre und Forschung gezielt zu fördern, auf Landesebene mit einer eigenen Exzellenzförderung fortsetzen", so Dr. Stange. Nur damit könne der Gefahr entgegen gewirkt werden, dass sich der Abstand der sächsischen Universitäten zu den im Rahmen des Bundes-Exzellenzwettbewerbs geförderten Hochschulen vergrößere.

Bis 2013 sollen nach einem Beschluss des Kabinetts vom März 2007 zusätzlich 110 Millionen Euro aus EU-Mitteln im Rahmen einer Exzellenzinitiative zum Ausbau der Forschungspotenziale an den vier sächsischen Universitäten eingesetzt werden. Derzeit, so die Ministerin, werde mit den Universitäten und Forschungseinrichtungen über die konkrete Ausgestaltung der Initiative beraten.


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