Voller Lohn bei Ferienjobs

Die Deutsche Rentenversicherung weist darauf hin, dass Ferienjobber prinzipiell die gleichen Beiträge zur Sozialversicherung zahlen müssen wie normale Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Dies gilt jedoch nur, wenn die Beschäftigung länger als zwei Monate ausgeübt wird.

14.07.2008 Pressemeldung Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

In einigen Bundesländern haben die Sommerferien bereits begonnen. Viele Schüler nutzen die schulfreie Zeit, um sich mit Ferienjobs das Taschengeld aufzubessern.

Grundsätzlich müssen Schülerinnen und Schüler die gleichen Abgaben zahlen wie normal Arbeitende. Wer aber lediglich die Zeit der Sommerferien zum Arbeiten nutzt, muss aus dieser Beschäftigung keine Sozialbeiträge zahlen, egal wie hoch der Verdienst ist.

Dies ist jedoch nur bei einer kurzfristigen Beschäftigung der Fall. Das heißt, wenn der Job nicht länger als zwei Monate oder fünfzig Arbeitstage im laufenden Jahr ausgeführt wird. Dass es nicht mehr wird, sollte also von vornherein festgelegt sein.

Mehr als nur ein Ferienjob

Dauert die Beschäftigung länger, wird also beispielsweise auch außerhalb der Ferien regelmäßig gearbeitet, bleibt sie versicherungsfrei. Vorausgesetzt, es handelt sich um einen Minijob. Hier dürfen das ganze Jahr über monatlich bis zu 400 Euro verdient werden, ohne dass man selbst Sozialversicherungsbeiträge zahlen muss. Dies übernimmt der Arbeitgeber, der eine Pauschale für die Renten- und Krankenversicherung zahlt.

Antworten zum Thema Ferienjob und Sozialversicherung bekommt man auch am kostenlosen Servicetelefon der Deutschen Rentenversicherung unter 0800 10004800.

Kontext:
Sommerzeit - Ferienzeit - Arbeitszeit


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