Informationstsunami

Wissenschaftler suchen intelligente Kanäle gegen die Datenflut

30.06.2010 Artikel
  • 22. Internationale Konferenz zum Datenmanagement SSDBM in Heidelberg vom 30.06. bis 02.07.
  • Konzepte für die Strukturierung und Auswertung wissenschaftlicher Daten

Die Wissenschaft sieht sich zunehmend mit einer Datenflut konfrontiert, die sie selbst erzeugt: Jedes Jahr ist die Datenmenge, die durch wissenschaftliche Experimente produziert wird, höher als die gesamte Datenmenge aller Jahre zuvor. Dieses ungeheure Wachstum verdeutlicht, dass die Verwaltung und Strukturierung wissenschaftlicher Daten eine immer größere Rolle einnehmen muss.

Vor diesem Hintergrund findet vom 30. Juni bis 2. Juli in Heidelberg die International Conference on Scientific and Statistical Database Management (SSDBM) statt. Die SSDBM ist die einzige internationale Konferenz, die in der wissenschaftlichen Welt das Thema Datenmanagement zentral behandelt. Die Themen reichen von Datenanalyse über Auswertung großer Datenmengen (Data Mining) bis hin zur Mustererkennung.

Die SSDBM findet seit fast dreißig Jahren alternierend an Orten in den USA und Europa statt. Dank dem Engagement des Informatikers Prof. Michael Gertz (Uni Heidelberg) findet die Konferenz erstmals nach zehn Jahren wieder in Deutschland statt. Die Konferenz wird gemeinsam vom Institut für Informatik der Universität Heidelberg und vom HITS (Heidelberger Institut für Theoretische Studien) durchgeführt. An der Veranstaltung werden rund achtzig Wissenschaftler aus zehn Ländern teilnehmen.

Michael Gertz ist verantwortlich für das Programm, den Konferenzvorsitz hat Prof. Andreas Reuter (HITS, Heidelberg) inne. Hauptredner sind Daniel Abadi (Yale University) und Roger Barga (Microsoft Research). Die Konferenz findet im Tagungszentrum Studio Villa Bosch statt. (idw)

http://www.h-its.org

Weitere Informationen unter www.ssdbm2010.org - Programm und weitere Informationen zur Konferenz
www.h-its.org/deutsch/presse/pressemitteilungen.php?we_objectID=700 - Presse-Information des HITS
www.uni-heidelberg.de/presse/meldungen Pressemeldung der Uni Heidelberg


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