Wissenschaftsminister Frankenberg zur Fortsetzung der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder

"Bund und Länder müssen die Exzellenzinitiative gemeinsam fortsetzen - nach den bewährten Spielregeln. Insbesondere muss die wissenschaftliche Qualität das alleinige Erfolgskriterium bleiben". Dies sagte der baden-württembergische Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg zu den Eckpunkten zur Weiterentwicklung der Exzellenzinitiative der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und des Wissenschaftsrates (WR), die heute (11. Juli) in Berlin vorgestellt wurden.

11.07.2008 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Frankenberg begrüßte die Empfehlung von DFG und WR, die Exzellenzinitiative mit allen drei Förderlinien und im wesentlichen nach den bisherigen Kriterien fortzusetzen. "Niemand würde es verstehen, wenn wir die Spielregeln, die für den Erfolg der ersten beiden Runden der Exzellenzinitiative ausschlaggebend waren, plötzlich ändern würden", so Frankenberg.

Über die von DFG und WR vorgeschlagenen Modifikationen müsse man sprechen. Er sei für alle Vorschläge offen, die dem Erfolg der Exzellenzinitiative dienen. "Wichtig ist für mich, dass wir es schaffen, erfolgreiche Projekte weiterzufördern und neuen Projekten eine Chance zu geben." Dazu müsse man voraussichtlich mehr Geld zur Verfügung stellen.

Frankenberg betonte, die Lehre habe schon in den ersten beiden Runden von der Exzellenzinitiative profitiert, auch wenn die Lehre nicht explizit Gegenstand der Ausschreibung gewesen sei. "Universitäre Forschung und Lehre können nicht strikt voneinander getrennt werden. Die Lehre profitiert von exzellenter Forschung." Diese Verbindung könne künftig stärker betont werden. In diesem Zusammenhang erinnerte der Minister an seinen Vorschlag, das Aufgabenspektrum der DFG um die Förderung forschungsnaher Lehre zu erweitern.


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