Wissenschaftsminister Frankenberg zur Gründung des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT)

Nach Auffassung des baden-württembergischen Wissenschaftsministers Professor Dr. Peter Frankenberg setzt das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) bundesweit Maßstäbe für die Wissenschafts- und Forschungslandschaft in Deutschland. Heute haben Vertreter der Universität Karlsruhe und des Forschungszentrums Karlsruhe GmbH den Gründungsvertrag für das KIT unterschrieben.

13.12.2007 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

"Zum ersten Mal kommt es zu einer institutionellen Zusammenführung einer Universität mit einem nationalen Großforschungszentrum. Damit wird Deutschlands größte Forschungs- und Ausbildungseinrichtung entstehen, die mit ihrer Größe und Leistungsstärke im internationalen Forschungs- und Technologiewettbewerb ganz vorne mitspielen kann", sagte Frankenberg am 13. Dezember 2007 in Stuttgart.

Der Gründungsvertrag bildet Frankenberg zufolge die erste Stufe zum gänzlichen Zusammenschluss der beiden Einrichtungen. Für Lehre und Forschung entstünden völlig neue Perspektiven. "Der Zugang zu Großforschungsvorhaben verschafft der Universität zusätzliche Impulse für die Ausbildung. Umgekehrt profitiert die Programmforschung von laufenden Kontakten mit ambitionierten Studierenden", so der Minister. Die gemeinsame Nutzung von Diensten und Einrichtungen setze überdies Potentiale für Synergien und Qualitätssteigerungen frei.

Der Wissenschaftsminister sagte dem KIT auch für die Zukunft die Unterstützung des Landes zu. "Wir haben mit der jetzt in Kraft getretenen Novellierung des Hochschulgesetzes die wechselseitige Verschränkung der jeweiligen Entscheidungsorgane ermöglicht. Als nächstes werden wir gemeinsam mit dem Bund den rechtlichen Rahmen für eine Institution schaffen, die zwei Missionen erfüllt - die einer Universität und die einer Großforschungseinrichtung. Damit betreten wir absolutes Neuland und eröffnen faszinierende Chancen für Innovation und Wettbewerbsfähigkeit in Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Diese Chancen sind es uns wert, die rechtlichen, strukturellen und organisatorischen Herausforderungen anzunehmen", sagte Frankenberg.


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