Wissenschaftsminister Heubisch wirbt beim Stifterverband für die deutsche Wissenschaft für umfassendes Stipendienprogramm

Auf der Sitzung des Landeskuratoriums Bayern des Stifterverbands für die deutsche Wissenschaft stellte Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch die Schwerpunkte der Wissenschaftspolitik für die neue Legislaturperiode vor.

25.11.2008 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Dabei betonte er: "Bildung ist von zentraler Bedeutung für die Zukunftschancen junger Menschen. Deshalb müssen wir alles tun, damit jeder begabte junge Mensch in Bayern studieren kann. Um für besonders leistungsfähige Studierende eine elternunabhängige Förderung zu gewährleisten, werden wir ein Konzept für ein umfassendes Stipendienprogramm ausarbeiten. Wir brauchen hierfür das Engagement der Wirtschaft, die von diesen hervorragenden Fachkräften profitieren wird. Wir hoffen auf konstruktive Gespräche und Unterstützung bei der Suche nach Sponsoren. Gelingt es, hier ein Engagement der Wirtschaft vorzuweisen, kann auch für den entsprechenden staatlichen Anteil erfolgreicher Überzeugungsarbeit geleistet werden", so Heubisch weiter. Um die Studierenden zu entlasten, würden zudem bereits zum Sommersemester 2009 die Verwaltungskostenbeiträge abgeschafft und die soziale Ausgestaltung der Studienbeiträge weiterentwickelt.

Ein weiterer Schwerpunkt der bayerischen Wissenschaftspolitik sei mehr Autonomie für die Hochschulen: "Wir werden die Eigenverantwortung der Hochschulen weiter stärken und Verwaltungsverfahren flexibilisieren. So starten wir bereits im kommenden Jahr einen Modellversuch, bei dem wir das Berufungsrecht auf ausgewählte Hochschulleitungen übertragen", erläutert Heubisch. "In einem breiten Dialog mit allen Beteiligten werden wir außerdem prüfen, welche weiteren Handlungs- und Gestaltungsspielräume für die Hochschulen möglich sind."


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