Wissenschaftsministerin begrüßt Entscheidung des Bundeskabinetts zur Anhebung der BAföG–Sätze

"Es wäre schön, wenn die Anhebung der BAföG Sätze dazu führt, mehr jungen Menschen die Entscheidung für ein Studium zu erleichtern", begrüßt Sachsens Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Dr. Eva-Maria Stange, den heutigen Beschluss des Bundeskabinetts, die BAföG-Sätze ab dem Wintersemester 2008/2009 anzuheben. Angesichts der Tatsache, dass derzeit nur rund 70 Prozent der sächsischen Abiturienten auch tatsächlich studieren, sei dies ein wichtiger Schritt. "Mit ihrer heutigen Entscheidung hat die Koalition in Berlin eindeutig signalisiert, dass sie eine solche Erhöhung nach vielen Jahren der Stagnation für zwingend notwendig erachtet", so Ministerin Dr. Stange.

04.07.2007 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus

Angesichts der bevorstehenden Steuerschätzung und der damit zu erwartenden höheren Steuereinnahmen habe sich das Wissenschaftsministerium seit langem für eine Anhebung der BAföG-Sätze stark gemacht. Der Bundesrat hatte die Bundesregierung angesichts der zu erwartenden Steuermehreinnahmen gebeten, die Anhebung der BAföG-Sätze zu prüfen. Die endgültige Entscheidung fällt der Bundestag nach der Sommerpause.

In Sachsen haben 2005 rund 30.000 Studierende BAföG erhalten, das entspricht rund 40 Prozent der Studentinnen und Studenten. Der Bundesdurchschnitt liegt bei etwa 25 Prozent. Der Freistaat Sachsen hatte zuletzt rund 130 Millionen Euro für studierende BAföG-Empfänger ausgegeben. In diesem Jahr stehen im Haushalt des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst für Studierende rund 151 Millionen Euro zur Verfügung. Die Antragsberatung und Abwicklung der BAföG-Mittel übernehmen die vier Studentenwerke in Sachsen in Dresden, Leipzig, Chemnitz und Freiberg.


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