Wissenschaftsministerin eröffnet 1. Sächsischen Biotechnologietag

"Ziel muss es sein, das Biotechnologieland Sachsen mindestens genauso bekannt zu machen wie das Mikroelektronikland Sachsen oder das Autoland Sachsen", sagte Sachsens Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange zur Eröffnung des ersten sächsischen Biotechnologietages heute in Dresden.

28.11.2007 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus

Im Dresdner BioInnovationsZentrum BIOZ und in der Leipziger BIO CITY würden Forschungsinstitute, medizinische Fakultäten und Kliniken der Universitäten Leipzig und Dresden mit jungen aufstrebenden Unternehmen unter einem Dach eng zusammenarbeit, so Ministerin Dr. Stange. "Dieses erfolgreiche Konzept sorgt für einen wirksamen Wissens- und Technologietransfer. Leipzig und Dresden bieten für junge Unternehmensgründungen den besten Nährboden, damit aus jungen Biotechnologiefirmen-Pflanzen kräftige Bäume werden können." Die beiden Biotechnologiestandorte Leipzig und Dresden präsentieren sich auf dem sächsischen Biotechnologietag in Dresden erstmals gemeinsam.

Die im Jahr 2000 vom Freistaat Sachsen initiierte Biotechnologie-Initiative habe dazu geführt, sagte Dr. Stange, dass inzwischen mehr als 200 Arbeitsgruppen im Freistaat auf dem Gebiet der medizinischen Anwendungen und Therapien der Biotechnologie forschten. Sachsen habe in den vergangenen sechs Jahren über 200 Millionen Euro in den Aufbau und die Entwicklung der Biotechnologie investiert.

Insgesamt haben sich in den vergangenen Jahren rund 150 Unternehmen in Sachsen angesiedelt, die für und mit der Biotechnologie arbeiteten. Damit belegt Sachsen den achten Platz unter den deutschen Biotechnologie-Regionen (vgl. Biotech-Report/ Ernst & Young).


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