Wissenschaftsministerinnen und -minister der CDU und CSU haben wissenschaftspolitisches Leitbild entwickelt

Die Landeswissenschaftsministerinnen und -minister der CDU und CSU haben ein gemeinsames wissenschaftspolitisches Leitbild entwickelt. In 14 Thesen haben sie zusammengefasst, wie sie die internationale Sichtbarkeit der deutschen Hochschulen im weltweiten Wettbewerb weiter erhöhen wollen. Wissenschaftsminister Professor Dr. Peter Frankenberg (Baden-Württemberg) und Kultusminister Professor Dr. Jan-Hendrik Olbertz (Sachsen-Anhalt) haben das gemeinsame Papier am 9. Juli in Berlin Pressevertretern vorgestellt.

09.07.2008 Baden-Württemberg, Sachsen-Anhalt Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

"Wir sind uns darin einig, dass die Exzellenzinitiative die Forschung in Deutschland entscheidend voranbringt. Ihre Verstetigung muss allen deutschen Universitäten die wettbewerbliche Chance auf eine Förderung eröffnen. Die strikte Ausrichtung der Exzellenzinitiative auf Qualitätskriterien hat sich bewährt, wir sollten auch bei einer zweiten Runde an einem wissenschaftsgeleiteten Verfahren festhalten", sagten der Minister für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg, Professor Dr. Peter Frankenberg, und der Kultusminister des Landes Sachsen-Anhalt, Professor Dr. Jan-Hendrik Olbertz, am 9. Juli in Berlin.

"Von der Entwicklung der Wissenschaft in Deutschland hängen Wirtschaft, Gesellschaft und Wohlstand ab. Dafür brauchen wir Hochschulen, die freie und exzellente Forschung mit herausragender Lehre verbinden. Die Grundprinzipien, die das Leitbild für Wissenschaft und Hochschulen in Deutschland prägen, sind Leistung, Wettbewerb und Autonomie", sagte Frankenberg. Als besondere Aufgaben für Hochschulen und Politik bezeichnete er die Einführung von Systemen zur Qualitätssicherung an Hochschulen und den zielgerichteten Ausbau von Studienplatzkapazitäten.

"Die Exzellenzinitiative hat kräftige Bewegung in die Wissenschafts- und Hochschullandschaft gebracht und enorme Potenziale der Spitzenforschung in Deutschland aufgetan. Sie sollte als Gemeinschaftsprojekt von Wissenschaft und Politik vom Bund und den Ländern fortgeführt werden. Mit den Ergebnissen der Initiative sind aber auch zunehmende Disparitäten in der deutschen Forschungslandschaft sichtbar geworden", erklärte Sachsen-Anhalts Kultusminister Professor Dr. Jan-Hendrik Olbertz. "Deshalb haben die in unserem Leitbild für die Wissenschaft und die Hochschulen formulierten Schwerpunkte den Ausbau herausragender Forschungspotenziale im gesamten Bundesgebiet, insbesondere in den neuen Ländern, zum Ziel." Minister Olbertz hob in diesem Zusammenhang die Stärkung der Lehre an den Hochschulen sowie die Netzwerkbildung zwischen Hochschulen und außeruniversitären Unternehmen hervor.


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