Zielvereinbarungen zwischen Landesregierung und Hochschulen – erfolgreiches Instrument der Zusammenarbeit und Leistungssteigerung

Zu den Formen partnerschaftlicher Zusammenarbeit zwischen dem Land und seinen Hochschulen gehören die Zielvereinbarungen. Sie schaffen günstige Voraussetzungen für die Steigerung der Leistungsfähigkeit der Hochschulen und berücksichtigen die Entwicklungsinteressen des Landes. Beide Partner hatten 2006 Zielvereinbarungen für den Zeitraum bis 2010 beschlossen. Damals wurde vom Landtag eine Zwischenevaluation im Jahre 2008 festgelegt.

21.11.2008 Sachsen-Anhalt Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

Am Mittwoch fand im Wissenschaftszentrum in Wittenberg ein wissenschaftliches Kolloquium zur dieser Evaluation statt. Grundlage der Beratungen waren die Selbstreports der Hochschulen und des Kultusministeriums sowie der Entwurf eines Evaluationsberichts. Verfasst wird der Bericht von einem Evaluationsteam, dem der Generalsekretär a.D. des Wissenschaftsrates, Dr. Winfried Benz, die Vorsitzende des wissenschaftlichen Beirates des WZW, Prof. Dr. Karin Donhauser, Humboldt-Universität Berlin, sowie Prof. Sabine Kunst, Rektorin der Universität Potsdam, angehören. Prof. Dr. Margret Wintermantel, Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz, hielt einen Vortrag über die Kooperation von Hochschulen und Staat. An der Beratung nahmen neben Kultusminister Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz und den Rektoren der Hochschulen des Landes auch Abgeordnete des Landtages und weitere Vertreter der Landesregierung wie der Hochschulen teil.

Der in der Diskussion aufgeworfenen Fragen bezogen sich vor allem auf.

  • die Breite bzw. Tiefe von Detailregelungen in den Zielvereinbarungen,

  • Indikatoren für die künftige Berechnung von Studierendenzahlen,

  • den Ausbau und die Stärkung der von den Hochschulen angebotenen Weiterbildungsstudiengänge sowie

  • auf kooperative Promotionsverfahren zwischen Universitäten und Fach­hoch­schulen.

Im Verlauf der Beratungen wurde deutlich, dass die Zielvereinbarungen von den Hochschulen und vom Kultusministerium, aber auch von Seiten des Evaluationsteams als ein wissenschaftsadäquates Steuerungs- und Kooperationsinstrument angesehen werden, an dem auf jeden Fall festgehalten werden soll, das aber auch weiterzuentwickeln und zu optimieren ist. Die Empfehlungen, die in den nächsten Tagen vorgelegt werden, sollen mit den 2010 neu abzuschließenden Zielvereinbarungen aufgegriffen und umgesetzt werden.


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