Senator Zöllner

Zöllner für bundesweite Anreize zur Stärkung der Lehre

Berlins Wissenschaftssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner begrüßt die Initiative von Bund und Ländern im Rahmen der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) zur Einrichtung einer "Akademie für Studium und Lehre."

25.10.2010 Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung

Zugleich schlägt er vor, ein breit angelegtes nationales Programm mit Anreizen für herausragende und innovative Lehre an den Hochschulen zu starten, teilweise auch in Kooperation mit anderen bestehenden Aktivitäten, z. B. der des Stifterverbandes.

Senator Zöllner: "Wichtigstes Ziel ist es, dass die Hochschulen wirkliche Anreize bekommen, ihre Lehre zu verbessern und somit für die Studierenden attraktive Angebote machen können. Durch ein bundesweites Programm mit Wettbewerbscharakter wird die Sichtbarkeit entsprechender Aktivitäten gestärkt. Die Förderung einiger modellhafter Aktivitäten wird ausstrahlen auf die Hochschulen insgesamt. Zugleich bekommt die Lehre mehr Anerkennung. Gerade das stärkt die so wichtige Einheit von Forschung und Lehre."

Ins Auge gefasst werden sollten wirklich innovative Projekte, die lokal nur schwer initiiert und gefördert werden können. Dass heißt z. B. neben Einzelprojekten für Lehrveranstaltungen insbesondere

  • Verbesserungen ganzer Studiengänge unter den Bedingungen des Bologna-Prozesses,
  • die völlige Neukonzeption von Studiengängen, z. B. in Jura oder Medizin
  • sowie Antworten auf neue bzw. wachsende Herausforderungen (z. B. Hochschulzugang ohne Abitur, nebenberufliches Studieren)

Die Bekanntgabe der Förderung solcher Maßnahmen ließe sich mit einem bundesweiten "Tag der Lehre" an unterschiedlichen Standorten mit Berichten über bereits geförderte Projekte koppeln.

Die "Akademie für Studium und Lehre" sollte aus Sicht von Senator Zöllner keine Präsenzakademie sein und ihre Aufgabe in Innovation und Erfahrungsaustausch sehen. Zeitlich befristete Mitglieder könnten unter anderem die Verantwortlichen von geförderten zentralen Projekten sein, die sich mehrmals im Jahr treffen und auch bei den Förderentscheidungen mitwirken.


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