Zukunft des europäisch-britischen Bildungsaustauschs
Zur Zukunft des europäisch-britischen Bildungsaustauschs nach dem Brexit stellt die FDP-Fraktion eine Kleine Anfrage.
11.03.2021 Bundesweit Pressemeldung Deutscher BundestagDie Abgeordneten wollen in einer Kleinen Anfrage (19/27112) wissen, welche Kenntnisse die Bundesregierung über den Studierendenaustausch und die berufliche Bildung mit dem Vereinigten Königreich hat. Des weiten interessiert die Abgeordneten, wie die Bundesregierung das Ausscheiden des Vereinigten Königreiches aus dem Austauschprogramm Erasmus+ bewertet und inwiefern sich aus Sicht der Bundesregierung dadurch aus dem Austauschprogramm Erasmus+ Nachteile für deutsche Studierende und deutsche Auszubildende ergeben.
Die FDP betont, das mit dem Ausscheiden das bei Studierenden drittbeliebteste Zielland in Europa aus dem Austauschprogramm wegfalle. 30.000 Austauschstudierende aus der EU seien pro Jahr bei einem Studienaustausch im Vereinigte Königreich dabei gewesen. Nur Spanien und Frankreich würden als Zielländer noch häufiger ausgewählt. Aus Deutschland hätten im Jahr 2017 etwa 3.500 Studierende an einem Austausch im Vereinigten Königreich mit Rahmen von Erasmus+ teilgenommen. (hib/ROL)
- Internationaler Austausch in der Bildungsforschung im Überblick
- Ausbau unbefristeter Beschäftigungsverhältnisse an Unis
- Katalysator für Reformen im deutschen Hochschulsystem
Keine Kommentare vorhanden