Das „Gap Year“ liegt im Trend wie nie zuvor

Das Auslandsjahr ist so beliebt wie nie – das zeigen die jüngsten Erhebungen vom führenden privaten Bildungsanbieter EF Education First. Alleine seit 2012 ist die Anzahl der Gap Year Aufenthalte bei Abiturienten und Studierenden um mehr als 60 Prozent gestiegen.

13.05.2016 Pressemeldung EF Education First
  • © EF Education First Ltd

Kreative Auszeiten liegen im Trend – vor allem bei deutschen Schulabgängern und Studierenden. Dies zeigt sich auch an der steigenden Nachfrage nach Langzeit-Sprachreisen ins Ausland. So buchten beim Bildungsanbieter EF Education First (EF) im Jahr 2015 fast 25 Prozent mehr junge Teilnehmer eine Sprachreise als noch im Jahr zuvor. Im Vergleich zu 2012 sind es sogar 60 Prozent mehr. Und auch in diesem Jahr wird ein weiterer Anstieg erwartet. „Noch nie war der Wunsch der Deutschen, ins Ausland zu gehen und sich dort sprachlich weiterzubilden so groß wie jetzt“, so Niklas Kukat, Geschäftsführer von EF in Deutschland. „Hinzu kommt auch das steigende Bedürfnis, den eigenen Horizont zu erweitern und möglichst viel Neues zu erleben.“

Verschiedene Beweggründe für ein Auslandsjahr

Die meisten Personen entscheiden sich für ein Gap Year, wenn sie an einem Wendepunkt im Leben angekommen sind und sich neu orientieren wollen – wie etwa nach dem Schulabschluss, dem Ausbildungsende oder auch bei einem Berufswechsel. In dieser Zeit dient das Gap Year als ideale Überbrückung für viele Schulabgänger und Abiturienten, bis sie ihre Lehre oder ihr Studium beginnen. Viele von ihnen nutzen das Auslandsjahr auch um zu reisen, fremde Länder zu erkunden, neue Kulturen zu entdecken und sich dabei selbst weiterzuentwickeln.   

Neben dem Reisen stehen für Studenten auch weitere wichtige Aspekte im Vordergrund, wie z. B. das Sammeln von Auslands- und Berufserfahrung. Vor allem Letzteres hilft, wertvolle Fähigkeiten und interkulturelle Kompetenzen zu sammeln, welche mittlerweile für viele Berufe im Vordergrund stehen. 

Viele Studierende kombinieren ihr Gap Year zudem mit Auslandspraktika, gemeinnütziger Arbeit oder auch einem internationalen Sprachexamen. 

Berufstätige hingegen entscheiden sich oftmals für ein Auslandsjahr, um sich beruflich neu zu orientieren, sich weiterzubilden um die eignen Karrierechancen zu steigern oder auch einfach nur, um eine Auszeit zu nehmen. Quer über all diese Gruppen zeigt die Analyse von EF auch, dass sich vor allem Frauen immer öfter für ein Gap Year entscheiden. So liegt der Anteil an weiblichen Auslandsjahr-Teilnehmern bei EF bei etwa 62 Prozent.

Dem Gap Year sind keine Grenzen gesetzt

Wer sich für ein Auslandsjahr entscheidet, kann aus einer Reihe von Möglichkeiten wählen – je nach eigenem Budget und Interesse. Zu den beliebtesten Gap Year Optionen zählen jedoch vor allem Sprachreisen – oft auch in Kombination mit einem international anerkannten Sprachzertifikat wie TOEFL oder dem Cambridge Certificate. Bei den jüngeren Teilnehmern sind auch Au-Pair-Aufenthalte, Auslandspraktika und Work and Travel sehr beliebte Optionen, da sie auf diese Weise auch mit wenig Geld sowohl Auslands- als auch Arbeitserfahrung sammeln können. 

Ausgewiesene Vorteile

Ob verbesserte Karrierechancen, höhere akademische Leistungen oder persönliche Weiterentwicklung – ein Auslandsjahr hat viele Vorteile und bereichert den Lebenslauf. Laut Business Insider haben Studenten, die vor Beginn des Studiums ein Gap Year absolviert zudem nicht nur deutlich bessere Noten als ihre Kommilitonen, sondern können auch an angesehenere Universitäten angenommen werden. Zudem sind 9 von 10 berufstätigen Personen davon überzeugt, dass ihr Auslandsjahr erheblich zu ihrer beruflichen Karriere beigetragen hat (Quelle: americangap.org). Teilnehmer, die mit EF ins Ausland gereist sind, berichten auch, dass sie durch ihr Gap Year deutlich an Selbstbewusstsein und Selbstständigkeit gewonnen haben, sowie ein besseres Verständnis für andere Kulturen erlangt haben. 

Ansprechpartner

EF Education First
Tobias Dieter
Königsallee 92a
40212 Düsseldorf
Telefon: 0211-68857-349
E-Mail: tobias.dieter@ef.com
Web: https://www.ef.de/pg/


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Ein Kommentar vorhanden

  • Lili Smith 13.10.2016 15:52 Uhr
    Ich habe nach dem Abitur ein Jahr Auszeit genommen, bevor ich mit dem Studium begonnen habe. Reisen, reisen, reisen und so viel möglich sehen war das Ziel. Es war eine tolle Zeit mit vielen neuen Erfahrungen. Als ich mit dem Studium fertig war und mich für einen Job beworben habe, hatte ich natürlich eine sehr große Lücke und wurde aufgrund dessen erst gar nicht eingeladen oder es wurde sehr stark nachgehakt. So geht es bestimmt vielen, die ein Gap Year gemacht haben. Deswegen ist es wichtig, dass die Lücke auch im Lebenslauf gefüllt wird. Tipps dazu konnte ich mir in diesem Karriere Portal http://www.bigkarriere.de/karrierewelt/ratgeber-bewerbung-vorstellungsgesprach/lucken-im-lebenslauf-so-geht-ihr-damit-um holen.
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