Die Gründe für oder gegen ein Studium sind vielschichtig, Studiengebühren spielen dabei eine untergeordnete Rolle. Hauptgründe gegen ein Studium sind der Wunsch, möglichst schnell Geld zu verdienen, das Interesse an einer praktischen Tätigkeit und die Befürchtung, ein Studium dauere zu lange. Erst auf Platz fünf der Verzichtsgründe folgen die Gebühren. Drei Viertel aller Studienanfänger erwarten, dass die Gebühren das Studium deutlich verbessern, während bei 3,6 Prozent der Studienberechtigten die Gebühren zu Verunsicherung führen. Frauen und Studienberechtigte aus hochschulfernen Elternhäusern reagieren sensibler auf Studiengebühren als andere Gruppen. Studienberechtigte mit guten Schulnoten und positiven Einschätzungen der Berufsaussichten lassen sich hingegen von Studiengebühren im Hinblick auf die Studienplanung kaum beeinflussen.
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31.10.2008
Pressemeldung
Bundesministerium für Bildung und Forschung