3. Hessischer Hauptschultag in Wetzlar: Verhaltenskompetenzen von Schülerinnen und Schüler weiter verbessern
"Richtiges Verhalten von Schülerinnen und Schülern kann man frühzeitig fördern. Disziplinarprobleme in Schule und Betrieb lassen sich so minimieren." Dies war der Tenor des 3. Hessischen Hauptschultages, der heute in Wetzlar stattfand.
02.11.2006 Hessen Pressemeldung Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und ChancenZu dieser bundesweit einmaligen und im Land jährlichen stattfindenden Veranstaltung hatten die Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU), das Hessische Kultusministerium und die Landesarbeitsgemeinschaft Schule Wirtschaft Hessen (LAG) Interessierte aus Schule, Wirtschaft und Politik eingeladen. Rund 300 Gäste waren dieser Einladung gefolgt. Ein Fachvortrag und fünf Arbeitsforen zum Thema "Verhaltenskompetenzen von Hauptschülerinnen und Hauptschülern systematisch entwickeln" bildeten die Plattform für einen vertieften Dialog und intensive Diskussionen.
"Die hessische Wirtschaft steht zur Hauptschule. Mit klaren Kompetenzanforderungen, Abschlussprofilen und frühzeitiger Berufsorientierung ist sie auf dem richtigen Weg. Die Hauptschule braucht aber noch mehr Verzahnung zu unseren Betrieben, wie das Erfolgsmodell ´SchuB´ zeigt. Das wird ihr Profil weiter schärfen und so hoffentlich dazu beitragen, die Chancen unserer Hauptschulabsolventen am Ausbildungsmarkt zu verbessern", sagte Dr. Dietrich Heine, Präsidiumsmitglied der VhU.
"Seit 1999 hat sich die Hessische Landesregierung mit großem Nachdruck für die Hauptschulen und deren spezifischen Bildungs- und Erziehungsauftrag stark gemacht, zum Beispiel durch das Einführen eigener Lehrpläne und Stundentafeln, das Stärken der Hauptfächer, die Einführung von Förderplänen, durch die SchuB-Klassen oder die Landesprüfungen", ergänzte Martin Günther, Abteilungsleiter im Hessischen Kultusministerium: "Alle diese Initiativen zeigen mittlerweile guten Erfolg – unsere Förderkonzepte wirken, das ist ein besonderes Verdienst all derer, die diese Konzepte vor Ort umsetzen."
"Die Motivation von Hauptschülerinnen und Hauptschülern ist ein Schlüssel zum Erfolg. Die Stärken jedes einzelnen Schülers und nicht - wie häufig praktiziert - die Schwächen müssen daher frühzeitig in den Mittelpunkt individueller Förderung rücken. In unserer Tagung wurden Wege, Verfahren und Methoden professioneller pädagogischer Handlungsstrategien in Bezug auf die Förderung sozial-emotionaler Fähigkeiten von Schülerinnen und Schülern vorgestellt. Die Umsetzung dieses Konzeptes im Schulalltag trägt zur positiven Entwicklung der Persönlichkeit der Schülerinnen und Schüler bei, fördert ihre Lernmotivation und steigert so ihre Chancen am Ausbildungsmarkt", betonte Heinz Dilling, LAG-Sprecher Schule.
Kontakt für Rückfragen an die VhU:
Vereinigung hessischer Unternehmerverbände e.V. (VhU)
Dr. Ulrich Kirsch, Leiter Kommunikation und Presse
Emil-von-Behring-Straße 4
60439 Frankfurt am Main
Telefon 069 / 95808-150
Telefax 069 / 95808-177
E-Mail
Internet www.vhu.de
Keine Kommentare vorhanden