60 Jahre Bundeselternrat – ohne Eltern geht es nicht!
Der Bundeselternrat (BER) ist die Arbeitsgemeinschaft der Landeselternvertretungen in Deutschland, die rund 8 Millionen Eltern repräsentieren. Jeder der über 100 Delegierten und der fünfköpfige Vorstand des Bundeselternrats arbeiten ausschließlich ehrenamtlich.
02.05.2012 Pressemeldung BundeselternratDer BER organisiert jedes Jahr in Kooperation mit dem BMBF für seine Mitglieder und ihre Delegierten fünf Fachtagungen, wobei jährlich wechselnd ein aktuelles bildungspolitisches Thema im Zentrum der Tagungen steht. Neben dem fachlichen Input durch namhafte Referentinnen und Referenten bieten die Tagungen die Möglichkeit zum formellen und informellen Know-how-Austausch zwischen den Delegierten.
Darüber hinaus ist der BER Mitglied in der European Parents Association (EPA), der europäischen Elternvertretung, und dadurch auch europaweit vernetzt. Er profitiert so in den verschiedensten bildungspolitischen Feldern von den Erfahrungswerten in anderen Regionen Europas und kann diese in die hiesigen Diskussions- und Entscheidungsprozesse einfließen lassen.
Denn der BER bringt sich in Deutschland aktiv in die Bildungspolitik ein, z.B. bei Anhörungen der Kultusministerkonferenz, beim Runden Tisch zum sexuellen Kindesmissbrauch sowie in verschiedenen Fachbeiräten.
BER-Vorsitzender Hans-Peter Vogeler: "Noch unterschätzt wird in der bildungspolitischen Diskussion jedoch die Bedeutung, die Eltern für den Bildungserfolg ihrer Kinder haben. Für das einzelne Kind ist dieses in der Öffentlichkeit anerkannt. Die Unterstützung, die Elternvertretungen, wie der BER, gesamtgesellschaftlich leisten könnten, wurde in Deutschland aber noch nicht erkannt. Dies ist in verschiedenen europäischen Ländern ganz anders. Hier wurde und wird durch eine Professionalisierung der Eltern ihre Beratungskompetenz auf allen Ebenen genutzt. Sie werden frühzeitig in Entscheidungsprozesse einbezogen und leisten einen wertvollen Beitrag zur Beratung anderer Eltern."
Vogeler weiter: "Doch die Beratungskompetenz der Elternschaft professionell zu nutzen, kostet Geld, welches der Staat jetzt direkt und indirekt ausgeben muss, um Beratungsstellen für Eltern zu unterhalten, bzw. bildungspolitische Entscheidungen Eltern zu vermitteln. Daher fordern wir von den Kultusministern der Länder:
Deutschland braucht einen mit Ressourcen ausgestatteten BER.
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