Abitur-Korrektur unter großem Zeitdruck

In diesem Jahr stehen den Lehrer/innen an den Gymnasien nur wenige Tage für die Erstkorrektur der schriftlichen Abitur-Prüfungen zur Verfügung.

27.04.2007 Baden-Württemberg Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

"Niemand versteht, warum die wichtigsten Klausuren der Schullaufbahn teilweise in nur vier Tagen korrigiert werden müssen. Insbesondere die jüngeren Lehrerinnen Lehrer brauchen den Austausch mit ihren erfahrenen Kolleginnen und Kollegen, der in dieser kurzen Zeit aber kaum möglich ist", sagte am Freitag (27.04.) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Dahlem schlägt vor, im nächsten Jahr mehr Zeit für die Korrekturen einzuplanen.

Die Prüfungsarbeiten müssen bis zum Mittwoch (02.05.) korrigiert werden. Heute werden die letzten Abiturarbeiten in Griechisch, Italienisch, Portugiesisch, Russisch und Spanisch geschrieben. In Baden-Württemberg nehmen 43.000 Schüler/innen an den Prüfungen teil.

Lehrer/innen an Gymnasien können von den Schulleitungen für die Erstkorrektur bis zu zwei Tage und für die Zweitkorrektur bis zu drei Tage vom Unterricht befreit werden. Durch die kurze Korrekturphase konzentrieren sich Korrekturbefreiungen auf wenige Tage, an den Schulen fällt Unterricht aus, eine sinnvolle Unterrichtsvertretung ist nicht zu organisieren.

Ansprechpartner

GEW Baden-Württemberg

Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden