Inklusion

AGJ-Vorstand beschließt Diskussionspapier zur Schulbegleitung

Der Vorstand der AGJ hat das Diskussionspapier "Schulbegleitung allein kann kein inklusives Schulsystem gewährleisten" auf seiner Sitzung am 28./29. November 2013 beschlossen.

16.12.2013 Pressemeldung Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ)

Darin wird zunächst die Ausgangssituation im Hinblick auf die Verpflichtung aus der UN-Behindertenrechtskonvention beschrieben, die gesellschaftliche Teilhabe von Kindern und Jugendlichen in allen Lebensbereichen sicherzustellen und ihnen insbesondere den Zugang zum allgemeinen Bildungssystem zu ermöglichen bzw. die dafür notwendige Unterstützung zu gewährleisten (Art. 24 Abs. 2 UN-BRK). Des Weiteren wird die derzeitige Praxis der Verantwortungsdelegation erläutert, die eine Leistungspflicht der Kinder- und Jugendhilfe und Sozialhilfe für die Schulbegleitung zur Folge hat. Im Mittelpunkt des Diskussionspapieres steht die Forderung, dass es sich bei der Schulbegleitung nur um eine vorübergehende Unterstützung der schulischen Strukturen mit Mitteln der Kinder- und Jugendhilfe handeln kann und dass die Schulbegleitung allein kein inklusives Schulsystem gewährleisten kann. Das Diskussionspapier finden Sie unter www.agj.de/ unter dem Link Positionen.

AGJ verabschiedet Positionspapier zu Formen der Anerkennung non-formalen Lernens in der Kinder- und Jugendhilfe

Im Sinne des Leitmotivs "Bildung ist mehr als Schule" rückt das Thema des non-formalen Lernens immer weiter in den Fokus von Fachdebatten. Dabei geht es insbesondere darum, wie Kompetenzen, die in non-formalen Lernsettings erworben werden, konkret sichtbar gemacht und anerkannt werden können. Mit dem Thema Formen der Anerkennung non-formalen Lernens in der Kinder- und Jugendhilfe hat sich der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ auf seiner Sitzung am 28./29. November 2013 befasst und ein gleichnamiges Positionspapier beschlossen.

In dem Positionspapier widerspricht die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ der Auffassung, dass in der Kinder- und Jugendhilfe automatisch von Kompetenzerwerb unter non-formalen Bedingungen ausgegangen werden kann. Grundsätzlich seien alle Lernformen in allen Systemen, also sowohl dem formalen Bildungssystem, dem Weiterbildungssystem, der Kinder- und Jugendhilfe etc. möglich. Mit dem vorliegenden Positionspapier trägt die AGJ zu einer Differenzierung des Diskurses bei. Beschrieben werden darin die verschiedenen Formen der Anerkennung non-formalen Lernens im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe. In einem bereits erprobten Beispiel aus der Erwachsenenbildung wird schließlich exemplarisch aufgezeigt, wie die Einordung von Kompetenzen, die in non-formalen Lernprozessen erworben wurden, auf das Angebotsspektrum der Kinder- und Jugendhilfe übertragen werden kann. Das Positionspapier finden Sie unter www.agj.de/ unter dem Link Positionen.


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