Ahnen: Schülerinnen und Schüler sollen von einer noch engeren Zusammenarbeit von Schulen und Eltern profitieren
Ein enger und vertrauensvoller Kontakt zwischen Schule und Elternhaus ist eine sehr wichtige Voraussetzung für den Bildungserfolg von Schülerinnen und Schülern. "In Rheinland-Pfalz soll diese Kommunikation zwischen Schulen und Eltern nun weiter intensiviert werden", kündigte Bildungsministerin Doris Ahnen an. Erreicht werden soll dies insbesondere durch die Einführung eines jährlichen Lehrer-Schüler-Eltern-Gesprächs in den Schulen, für dessen Durchführung ein Leitfaden gemeinsam mit dem Landeselternbeirat sowie mit Vertreterinnen und Vertretern der Schulaufsicht und des Instituts für schulische Fortbildung und schulpsychologische Beratung (IFB) erarbeit und jetzt an die Schulen verteilt wurde. Dazu dienten aber auch einige neue Angebote von Landesseite wie die Koordinationsstelle für Elternarbeit im Bildungsministerium, die verstärkte Unterstützung von Fortbildungsangeboten für Eltern und eine Ausweitung der Informationsangebote für Eltern in schriftlicher Form und im Internet, hielt Doris Ahnen fest. Alle Vorhaben seien eng mit dem Landeselternbeirat abgestimmt, der sich mit vielen Aktivitäten ebenfalls für eine Optimierung der Kommunikation zwischen Schule und Eltern einsetze.
10.05.2007 Rheinland-Pfalz Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-PfalzViele Schulen pflegten bereits einen sehr engen Kontakt mit der Elternschaft, lobte die Bildungsministerin. Zunehmend spiele dabei die Abstimmung von Bildungs- und Erziehungszielen sowie -aktivitäten eine Rolle mit dem Ziel, durch ein gemeinsames abgestimmtes Vorgehen in Schulen und Elternhäusern die Erfolgschancen der pädagogischen Bemühungen zu erhöhen. Mit einem jährlichen Lehrer-Schüler-Eltern-Gespräch auf freiwilliger Basis, bei dem zunächst eine individuelle Standortbestimmung für Schülerinnen und Schüler aus den unterschiedlichen Blickwinkeln erfolgen solle, könne dies noch weiter ausgebaut werden, betonte Doris Ahnen und ergänzte: "Lehrkräfte und Eltern aber auch Schülerinnen und Schüler sollten in einem solchen Gespräch nicht nur einen Konsens über die individuellen Stärken und Schwächen herstellen, sondern auch ganz konkrete Ziele formulieren und idealerweise die von den einzelnen Beteiligten zu erbringenden Beiträge festlegen, die das Erreichen dieser Ziele ermöglichen." Die Bildungsministerin rief alle Schulen dazu auf, dieses neue Instrument zu nutzen.
Die Landesregierung biete daneben über die neue Koordinationsstelle für Elternarbeit ( ) aber auch durch die Förderung von Fortbildungsveranstaltungen zusätzliche Unterstützung für die Eltern von Schülerinnen und Schülern, hielt Doris Ahnen fest. Die im Bildungsministerium installierte Koordinationsstelle steuere und lenke alle Projekte und Maßnahmen, die der verbesserten Kommunikation zwischen Schule und Eltern dienten. Konkret sollten damit Schulen noch intensiver für die Vorteile einer engen Kooperation mit den Eltern sensibilisiert und Beispiele für gelungene Zusammenarbeit aus der Praxis gesammelt und verbreitet werden. In einem ersten Schritt sind ergänzend zu der Internet-Präsenz des Landeselternbeirats Rheinland-Pfalz ( www.leb.bildung-rp.de ) insbesondere für Schulen auf dem Bildungsserver des Landes ( www.bildung-rp.de ) unter dem Menuabschnitt "Dienstleistungen" und dem Stichwort "Eltern" zentrale Informationen zur Elternarbeit zusammengestellt worden. Die Stelle habe auch die Aufgabe dafür zu sorgen, dass Informationsmaterialen weiter verbessert und Leitfäden erstellt würden, und dass die Kommunikation über die vorhandenen Internetpräsenzen ausgebaut werde. Zudem sollten unter Federführung der Koordinationsstelle Eltern von Schulkindern mit Migrationshintergrund beispielsweise durch gemeinsame Veranstaltungen mit der Arbeitsgemeinschaft für Ausländerfragen in Rheinland-Pfalz (AGARP) aber auch durch die Übersetzung der wichtigsten Broschüren vor allem in Türkisch und Russisch stärker eingebunden werden.
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