Am Montag beginnen die ersten Prüfungen des Zentralabiturs
Am Montag beginnt in Nordrhein-Westfalen das erste Zentralabitur. Dabei werden die Aufgaben zum ersten Mal nicht mehr von den Lehrkräften vor Ort selbst gestellt, sondern landesweit zentral vorgegeben.
23.03.2007 Nordrhein-Westfalen Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-WestfalenDie schriftlichen Klausuren für die rund 64.000 Abiturientinnen und Abiturienten finden im Zeitraum vom 26. März bis zum 26. April statt. Spätestens am 13. Juni finden die letzten mündlichen Prüfungen statt. An den 626 Gymnasien und 197 Gesamtschulen werden insgesamt 53 verschiedene Grund- und Leistungskursfächer mit rund 700 Aufgaben geprüft. Die Bandbreite reicht von häufig gewählten Fächern wie Deutsch, Englisch oder Mathematik bis hin zu sehr selten unterrichteten wie Chinesisch oder Japanisch.
Schulministerin Barbara Sommer: "Wir sind für das erste Zentralabitur in Nordrhein- Westfalen sehr gut gerüstet." Mehr als 90 Prozent der Schulen hatten im Mai 2006 durch die Beteiligung an zentralen Probeklausuren geübt. "Lehrer und Schüler haben eine Vorstellung, wie der Ernstfall aussieht. Sie wissen, was auf sie zukommt in den Prüfungen", so die Ministerin. "Dennoch weiß ich um die Sorgen und Ängste jedes Einzelnen. Aber die Schülerinnen und Schüler können sicher sein, dass alle Beteiligten optimal vorbereitet sind. Niemand muss Bedenken haben, dass ihm Nachteile entstehen, weil er zum ersten Jahrgang gehört, der in Nordrhein- Westfalen das Zentralabitur absolviert."
Zur Unterstützung steht während des gesamten Zeitraums der Prüfungen eine telefonische Expertenhotline zur Verfügung, über die Schulen bei Problemen schnell einen Ansprechpartner finden.
Die Schulen erhalten die Klausuren auf elektronischem Weg per Download. Bei den Probeklausuren hatte der Download bereits reibungslos funktioniert. Während der zentralen Prüfungen beobachten Mitarbeiter des Schulministeriums auch das Internet, um auszuschließen, dass Aufgaben vorher dort verbreitet werden. Die Schulministerin: "Ich wünsche allen Beteiligten gutes Gelingen. Der Abiturjahrgang 2007 kann darauf vertrauen, dass die Prüfungsaufgaben nicht schwerer sind, als in den zurückliegenden Jahren und damit auch das Abitur insgesamt nicht schwerer zu erlangen sein wird."
Keine Kommentare vorhanden