Anmelderekord bei Jugend forscht: Sieben Bundesländer mit zweistelliger Steigerungsrate
In der 40. Wettbewerbsrunde von Jugend forscht melden sieben Bundesländer eine zweistellige Steigerungsrate bei den Anmeldungen. An der Spitze liegt Mecklenburg-Vorpommern mit einem Zuwachs von 30 Prozent, gefolgt von Niedersachsen mit 26 Prozent und Baden-Württemberg mit 24 Prozent. Insgesamt verzeichnet Europas größter Nachwuchswettbewerb in Naturwissenschaften, Mathematik und Technik mit 8 945 Jungforscherinnen und -forschern die höchsten Anmeldezahlen seit seiner Gründung 1965. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das eine Zunahme von bundesweit 7,6 Prozent.
12.01.2005 Pressemeldung Stiftung Jugend forscht e.V.Eine erneute Steigerung gibt es bei den jüngeren Teilnehmern unter 16 Jahren, die sich für die Juniorsparte Schüler experimentieren angemeldet haben. Sie machen 2005 knapp 60 Prozent aller Anmeldungen für den Wettbewerb aus. "Hier zeigt das Plus von 407 Schülerinnen und Schülern gegenüber dem Vorjahr, dass gerade bei den Jüngsten eine Zunahme des Interesses an naturwissenschaftlichen Fragestellungen zu beobachten ist," sagt Jugend forscht Geschäftsführerin Dr. Uta Krautkrämer-Wagner. "Wir hoffen, dass es sich dabei auch um erste Ergebnisse der Reformbemühungen infolge der PISA-Studie handelt."
Absoluter Favorit unter den sieben Fachgebieten des Wettbewerbs ist auch 2005 wieder Biologie mit 24 Prozent der Anmeldungen, gefolgt von Chemie mit 20 Prozent. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass bei den 16- bis 21-Jährigen erstmals in der 40-jährigen Geschichte von Jugend forscht Chemie das stärkste Fachgebiet ist. Der Anteil der Mädchen bei Jugend forscht ist gleich geblieben und liegt in dieser Runde bei knapp 38 Prozent.
Unter dem Motto "Der nächste Level" präsentieren die Teilnehmer der Fachjury und Öffentlichkeit ab Februar fast 4 600 Projekte auf 67 Regionalwettbewerben (.pdf-Format). Die dort siegreichen Arbeiten qualifizieren sich für die Landeswettbewerbe im März und April. Den Abschluss der Jubiläumsrunde bildet das Bundesfinale vom 26. bis 29. Mai 2005 in Dortmund - gemeinsam veranstaltet von der Stiftung Jugend forscht e. V. und der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA).
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