Philologen B-W

Auch der Philologenverband fordert: Keine Heimlichtuerei bei der Grundschulempfehlung!

Der Philologenverband kritisiert nach wie vor massiv, dass die Grundschulempfehlung bei den aufnehmenden Schulen nicht vorgelegt werden muss. Dadurch wird eine zielgerichtete individuelle Förderung von Anfang an in der Eingangsklasse der weiterführenden Schule behindert.

13.11.2012 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg

Der Philologenverband verweist in diesem Zusammenhang auf seine Pressemitteilung vom 15. März 2012 "Vorlage der Grundschulempfehlung bei der weiterführenden Schule sinnvoll und notwendig".

Der Philologenverband fordert wie der VBE eine Offenlegung der Übergangszahlen von den Grundschulen an die weiterführenden Schulen im Schuljahr 2012/13. Dies ist nach Abschluss der Herbststatistik problemlos möglich. Dann wird sich zeigen, ob die Gemeinschaftsschule wirklich "eine Schule für alle" sein und auch gymnasiale Bildung vermitteln kann, oder ob sie als projektierte "zweite Säule" des baden-württembergischen Schulsystems de facto nur die Zusammenlegung von Hauptschulen, Werkrealschulen und womöglich einigen wenigen Realschulen bedeuten kann, weil sich kaum Schülerinnen und Schüler mit Gymnasialempfehlung an den Gemeinschaftsschulen befinden.


Mehr zum Thema


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden