Berlin

Aufnahme an den weiterführenden Schulen: 95,3 % der Schülerinnen und Schüler haben einen Platz an ihrer Wunschschule

Über 95 % der Schülerinnen und Schüler haben bereits einen festen Schulplatz gemäß ihrer Erst-, Zweit- und Drittwunschangabe für eine weiterführende Schule (2013/14: 96,7 %). An den Gymnasien sind es 99,8 % (2013/14: 98 %). Von insgesamt 20.929 Anmeldungen (2013/14: 20.626) konnte 19.945 Wünschen (2013/14: 19.937) entsprochen werden, davon 18.118 Erstwünschen und 1.827 Zweit- und Drittwünschen.

19.05.2014 Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung

Das vor vier Jahren eingeführte Aufnahmeverfahren, nachdem die Eltern die weiterführende Schule unabhängig von ihrem Wohnort frei wählen können, hat sich auch in diesem Jahr bewährt und ist für das Schuljahr 2014/15 weitestgehend abgeschlossen. Seit Freitag versenden die bezirklichen Schulämter alle Aufnahmebescheide der Erst-, Zweit- und Drittwunschschulen und – falls kein Wunsch erfolgreich war – ein Alternativangebot.

Bildungssenatorin Sandra Scheeres: "Auch dieses Jahr können sich über 95 % aller Schülerinnen und Schüler über einen Platz an einer ihrer Wunschschulen freuen. Einige Schulen haben sich stärker profilieren können als andere, so dass sowohl bei den Gymnasien als auch den Sekundarschulen die Zahl der übernachgefragten Schulen leicht gestiegen ist. Mein Ziel ist es, dass sich alle Berliner Schulen ein überzeugendes Profil geben, um die Schulwahl der Eltern zu erleichtern und die Anmeldungen noch gleichmäßiger zu verteilen."

Schülerinnen und Schüler, die keinen Platz gemäß ihrer Wünsche erhalten haben, erhalten Alternativangebote und können sich bei den bezirklichen Schulämtern informieren, an welchen Schulen noch Plätze frei sind. Insgesamt betrifft dies 984 Schülerinnen und Schüler. Im Ergebnis der Ausgleichskonferenz der bezirklichen Schulträger kann allen Schülerinnen und Schülern, bei denen kein Wunsch erfolgreich war, ein anderer Schulplatz angeboten werden. Dafür stehen an den Sekundarschulen ca. 650 offene Plätze zur Verfügung, an den Gymnasien sind es 630 offene Plätze. Berlinweit sind damit wieder ausreichend Kapazitäten vorhanden.

Seit der Neuregelung des Übergangsverfahrens von der Grundschule in die Klassenstufe 7 der weiterführenden Schulen im Schuljahr 2011/12 ist nicht mehr die Wohnortnähe an übernachgefragten Schulen ausschlaggebend. Entscheidend sind die Leistungen der Schülerinnen und Schüler und ihre Eignung für das Profil der Schule bzw. Klasse (z. B. sprachlich, mathematisch-naturwissenschaftlich, sportlich, musisch, künstlerisch), die nun berücksichtigt werden können.

Die übernachgefragten Schulen treffen im Einvernehmen mit den bezirklichen Schulämtern die Entscheidung über die besonderen Härtefälle.

Insgesamt waren für das kommende Schuljahr 45 Sekundarschulen und 30 Gymnasien übernachgefragt (2013/14 waren es 37 Sekundarschulen und 22 Gymnasien).


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