Realschullehrer

Bayern ist und bleibt Bildungsland Nr. 1

"Seit Jahren ist Bayern das Bildungsspitzenland, nicht nur Spitze in Deutschland sondern in ganz Europa. Alle seriösen Bildungsstudien bestätigen dies und auch die geringste Jugendarbeitslosenquote Bayerns in Europa lässt diesen Schluss zu." Mit dieser Anmerkung antwortet Anton Huber, Vorsitzender des Bayerischen Realschullehrerverbandes (brlv), auf die bei der abl-Pressekonferenz im PresseClub München rhetorisch gestellte Frage "Bleibt Bayern Bildungsland Nummer 1?"

27.11.2012 Pressemeldung Verband Reale Bildung

Huber führt weiter aus: " Wir fühlen uns durch die Aussagen von Professor Dr. Heinrich Oberreuter und DL-Präsident Josef Kraus voll bestätigt. Bayern muss unbeirrt seinen Weg der Systemkonstanz, der Verlässlichkeit und der klaren Schwerpunktsetzung auf Ausgaben im Bildungsbereich weitergehen."

Die Spitzenstellung Bayerns könne und werde bleiben, so Huber, wenn es uns gelingt, die Bevölkerung in Bayern davon zu überzeugen, dass die Reformen in den anderen Bundesländern zu einem massiven Abbau der Bildungsqualität führen und keines der Versprechen der integrativen Systeme auch nur annähernd eingehalten wird. Huber: "Die Berichte aus den anderen Bundesländern sind für uns erschreckend. Unter dem Deckmäntelchen einer angeblich höheren Bildungsgerechtigkeit in der Gemeinschaftsschule wird dort die Gleichmacherei auf niedrigem Niveau einer Gesamtschule betrieben. Selbst konservative Politiker vertreiben den Leistungsgedanken aus den Schulen. Schule degeneriert von der Bildung zur bloßen Betreuung. Das kann sich ein exportorientiertes Land im harten internationalen Konkurrenzkampf nicht leisten. Dem Niedergang der Bildung in Deutschland wird der wirtschaftliche Niedergang folgen. Das haben Politiker zu verantworten, die mit Kurzsicht den Bildungsbereich leichtfertig jenen überlassen, die über die Schule unsere Gesellschaft umkrempeln wollen."

Für die übereifrigen Bundesländer, die der Reformitis von Strukturveränderern unterlegen sind, stellt Huber mit Sorge fest: "Leider werden wir erst in vielen Jahren erkennen, dass Deutschland zu Beginn des 21. Jahrhunderts bildungspolitisch einen Irrweg eingeschlagen hat. Dann nämlich, wenn die Schulversuche an unseren Kindern und Jugendlichen fehlgeschlagen sind und wir ihre Zukunft verspielt haben. Deshalb kann man den bayerischen Parteien nur zurufen: Bayern ist Bildungsspitzenland und wird es bleiben, wenn man der Bildung weiter große Aufmerksamkeit schenkt. Die Heilsbotschafter der Gemeinschaftsschule müssen als Sozialromantiker entlarvt werden. Nur bei Systemkonstanz ist verlässlich eine weitere Optimierung des sehr erfolgreichen differenzierten Schulwesens zu erreichen. Dabei helfen wir mit unserer Bayerischen Realschule gerne mit."

www.brlv.de

Ansprechpartner

Verband Reale Bildung

Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden