Bildungshaushalt als "Investition in die Zukunft"

Als "Investition in die Zukunft unserer Kinder" beschrieb Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider heute im Plenum des Bayerischen Landtags den Einzelplan 05 des Doppelhaushalts des Freistaats Bayern.

13.12.2006 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Der Bildungshaushalt steigt im kommenden Jahr von gegenwärtig 8,17 Milliarden Euro um 2,2 Prozent auf 8,35 Milliarden und im Jahr 2008 auf rund 8,46 Milliarden, also um weitere 1,7 Prozent.

Bereinigt um die Mittel aus dem Investitionsprogramm Zukunft Bildung, einem zeitlich limitierten Investitionsprogramm des Bundes, steigt er von gegenwärtig 8,03 sogar um 2.8 Prozent in 2007 auf 8,25 Milliarden Euro und im darauffolgenden Jahr nochmals um 2,5 Prozent auf dann 8,46 Milliarden Euro. "Bildung genießt im Doppelhaushalt 2007/2008 des Freistaats Bayern Priorität", so Minister Schneider zusammenfassend.

Es gelinge mit allein 126 zusätzlichen Planstellen für die Fach- und Berufsoberschule den Grundsatz "Kein Abschluss ohne Abschlussmöglichkeit" noch weiter als bisher zu realisieren. So werde der Schulversuch der 13jährigen Fachoberschule von derzeit 20 auf 44 Standorte ausgebaut. Bereits heute erwerben rund 43 Prozent aller Studierenden die Hochschulzugangsberechtigung nicht mehr über den traditionellen Weg des Gymnasiums.

Minister Schneider machte nochmals deutlich, dass ab dem kommenden Schuljahr erste Maßnahmen der geplanten Hauptschulinitiative an Pilotschulen umgesetzt werden.

Im Doppelhaushalt 2007/2008 werden 784 neue Planstellen für Förderschulen, Realschulen, Gymnasien neu geschaffen. Ferner können 700 befristete Verträge verlängert werden. Aufgrund der rückläufigen Schülerzahlen im Volksschulbereich werden 648 Lehrerstellen an Gymnasien und Berufliche Schulen umgesetzt. 160 Lehrerplanstellen, die aufgrund der rückläufigen Schülerzahlen an den Hauptschulen eingezogen werden könnten, werden zur individuellen Förderung der Kinder und Jugendlichen dort verbleiben.


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