Bildungsminister Rupprecht würdigt Projekt "Produktives Lernen an Schulen im Land Brandenburg"

Bildungsminister Holger Rupprecht hat heute auf einem Abschlussforum an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) das Projekt "Produktives Lernen an Schulen im Land Brandenburg" als "vorbildhaften und innovativen Ansatz" gewürdigt.

23.02.2007 Brandenburg Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

Das Institut für Produktives Lernen in Europa habe mit seinem Projekt ´Produktives Lernen´ für Schülerinnen und Schüler einen "neuen Zugang zum Lernen geschaffen", so Rupprecht. "Was diesen Ansatz des Praxislernens von anderen Ansätzen unterscheidet, ist der große Zeitanteil, den die Jugendlichen an den selbstgewählten Praxisplätzen verbringen ebenso wie die in hohem Maß individuell ausgerichteten Curricula." Der Minister zeigte sich überzeugt, dass die am Projekt beteiligten Lehrkräfte die begonnenen Projekte an ihren Schulen weiterführen.

Das Projekt "Produktives Lernen im Land Brandenburg" wurde vom Institut für Produktives Lernen in Europa (IPLE) entwickelt . Es startete im Schuljahr 2002/2003 an sieben Schulen im Land: Der Einstein-Oberschule in Eberswalde, der Fontane-Gesamtschule in Neuruppin, der Clajus-Oberschule in Herzberg, der Oberschule in Sachsenhausen, der Oberschule in Schlaubetal, der Oberschule in Templin und der Hutten-Oberschule in Frankfurt (Oder). Vorrangiges Ziel des Projekts: Schülerinnen und Schüler, die von der traditionellen Schulbildung nicht oder nicht mehr ausreichend gefördert werden, können in der Jahrgangsstufe 9 und 10 durch "Produktives Lernen" Schulabschlüsse bzw. bessere Schulabschlüsse als in der Regelschule erreichen. Das gelang bei mehr als zwei Dritteln der Beteiligten. Entscheidend bei diesem Förderansatz sind individuelle Bildungspläne für die Schülerinnen und Schüler sowie eine regelmäßige Beteiligung der Jugendlichen an der Praxis von Betrieben und Einrichtungen.

Das Projekt wurde mit 1,3 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Sozial-fonds und mit Mitteln des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport gefördert.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.iple.de


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