Bildungsminister Tesch spricht mit besorgten Eltern wegen Schließung der Grundschule in Zirchow

Heute Nachmittag versammelten sich vor dem Bildungsministerium in Schwerin Eltern, Lehrer und Schüler gegen die zur Zeit festgelegte Schließung der Grundschule in Zirchow zum 31. Juli 2007. Bildungsminister Henry Tesch empfing die Gruppe in seinen Amtsräumen zu einem klärenden Gespräch.

03.05.2007 Mecklenburg-Vorpommern Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-Vorpommern

Vorausgegangen war ein fehlerhafter Schulentwicklungsplan des Landkreises Ostvorpommern, der die weitere Beschulung von Grundschülern am Standort Zirchow trotz unzureichender Schülerzahlen festlegte.

Laut Schulentwicklungsplanungsverordnung (SEPVO M-V) sind für den Bestand einer Grundschule mindestens 20 Schüler pro Jahrgang nötig. Wird diese Zahl nicht erreicht, verlangen die gesetzlichen Bestimmungen eine Schließung der Schule.

Ausnahmen sind bei Kleinen Grundschulen zulässig, wenn die Schulwegzeit mehr als 40 Minuten beträgt oder Aufnahmekapazitäten an benachbarten Standorten fehlen. Der durch den Landkreis Ostvorpommern vorgelegte Schulentwicklungsplan hatte diese Ausnahmen nicht geltend gemacht.

Im Gespräch mit den Eltern und Lehrern machte der Bildungsminister deutlich: "Wenn der Landkreis seine Hausaufgaben jetzt schnell und gründlich macht, bin ich bereit, den Plan erneut zu prüfen."


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