Bildungsministerin Ahnen wünscht guten Start ins neue Schuljahr

Mit dem Ende der Sommerferien starten am kommenden Montag rund 482.600 Schülerinnen und Schüler an den allgemein bildenden Schulen in Rheinland-Pfalz ins Schuljahr 2006/2007. "Ihnen allen wünsche ich einen guten und erfolgreichen Start, ganz besonders natürlich den rund 39.700 Mädchen und Jungen, die dann ihren allerersten Schultag überhaupt haben", sagte Bildungsministerin Doris Ahnen heute in Mainz und schloss dabei auch die rund 40.000 Lehrkräfte an allen Schulen im Land in diese Wünsche ein.

24.08.2006 Rheinland-Pfalz Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

Die Gesamtzahl der Schülerinnen und Schüler in den 1.612 allgemein bildenden Schulen liege nach den jetzt vorliegenden Prognosezahlen um etwa 4.400 Schülerinnen und Schüler unter den Zahlen des Vorjahres, sagte die Ministerin. Die Zahl der Schulanfängerinnen und Schulanfänger verringere sich im Vergleich zum Vorjahr um etwa 800 Kinder. Allerdings sei die Entwicklung in den einzelnen Schularten und die Verteilung auf die unterschiedlichen Schulstufen – auch bedingt durch die demografischen Entwicklungen – unterschiedlich. So sinke beispielsweise die Zahl der Schülerinnen und Schüler in den Grundschulen unter Berücksichtigung aller Zu- und Abgänge voraussichtlich um etwa 2.300 Kinder. Genaue Angaben zur Entwicklung der Zahl von Schülerinnen und Schülern in den einzelnen Schularten liefere die offizielle Schulstatistik, deren Daten demnächst erhoben würden. Erste Ergebnisse würden dann wie in den vergangenen Jahren im Herbst für die allgemein bildenden Schulen veröffentlicht und wie üblich etwas zeitversetzt für die berufsbildenden Schulen.

Die Bildungsministerin würdigte ausdrücklich das Engagement der insgesamt etwa 40.000 Lehrerinnen und Lehrer in allen Schulen landesweit, wenn es darum gehe, gute Bildungsmöglichkeiten für alle Schülerinnen und Schüler zu schaffen: "Gute Rahmenbedingungen sind für die Schulen sehr wichtig, aber selbstverständlich lebt gute Schule vom Einsatz aller dort Beschäftigten und ganz besonders der Lehrerinnen und Lehrer sowie der Schulleitungen." Zur Unterstützung dieses Engagements habe die Schulaufsicht bei der Vorbereitung des neuen Schuljahres und insbesondere bei der Stellenbesetzung sehr gute Arbeit geleistet, lobte Doris Ahnen. Rund 770 Lehrkräfte seien zum Schuljahresbeginn 2006/2007 neu eingestellt worden; davon rund 100 Lehrerinnen und Lehrer im Wege von schulscharfen Einstellungsverfahren, an denen die Schulen selbst noch stärker beteiligt seien und mehr Mitbestimmungsrechte hätten. Bereits jetzt stehe zudem fest, dass zur Versorgung der berufsbildenden Schulen bis Anfang November nochmals rund 70 weitere Lehrerinnen und Lehrern eingestellt würden.

Wichtig für die Unterrichtsversorgung im neuen Schuljahr sei auch der weitere Ausbau des "Projekts Erweiterte Selbstständigkeit (PES)", mit dessen Hilfe Schulen durch den Aufbau eigener Vertretungspools und mittels eigener Budgets, kurzfristigen Vertretungsbedarfs beispielsweise bei Erkrankungen von Lehrkräften decken könnten. Die Zahl der PES-Schulen im Land werde im neuen Schuljahr voraussichtlich auf mehr als 500 Schulen landesweit ansteigen, sagte die Bildungsministerin. Die Schulen beteiligten sich freiwillig an diesem Projekt, das in der laufenden Legislaturperiode auf alle etwa 700 weiterführenden Schulen landesweit ausgeweitet werden soll.


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