Bildungsministerin Erdsiek-Rave ehrte Preisträger im Mehrsprachenwettbewerb

Herausragend in bis zu vier Fremdsprachen - das gilt für die 34 Schülerinnen und Schüler, die das Finale im bundesweiten Mehrsprachenwettbewerb der Kultusministerkonferenz (KMK) erreicht haben. "Der Wettbewerb fördert seit 30 Jahren die Mehrsprachigkeit und er hat enorm viel an Motivation bei den Jugendlichen freigesetzt. Das ist eine echte Erfolgsgeschichte", sagte Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave bei der heutigen (10. November) Preisverleihung in Lübeck. Dies ergänze sich hervorragend mit den Bemühungen, in allen Bundesländern den Fremdsprachenunterricht zu stärken.

10.11.2008 Schleswig-Holstein Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

Der Mehrsprachenwettbewerb wurde 1978 von der KMK initiiert und findet seit 1981 in allen Bundesländern statt. Insgesamt haben 459 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 11 bis 13 teilgenommen, sie wurden über ein Jahr in den von ihnen genannten Wettbewerbssprachen geprüft. Jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin hat mindestens zwei Sprachen - unter anderem Englisch, Französisch, Italienisch, Latein, Russisch, Spanisch, Chinesisch, Portugiesisch oder Polnisch - gewählt, mehrere Schülerinnen und Schülern haben sich in bis zu vier Sprachen testen lassen. Die Bundessiegerinnen und Bundessieger werden in die Förderung der Studienstiftung des deutschen Volkes aufgenommen. Ziel des Wettbewerbes ist es, Schülerinnen und Schüler zu ermuntern, sich verstärkt mit fremden Sprachen zu beschäftigen.

Ute Erdsiek-Rave gratulierte den Preisträgerinnen und Preisträgern zu dem Erfolg. Ihre Leistungen zeigten, dass sie sich im Laufe ihrer Bildungsbiographie eine umfassende Fremdsprachenkompetenz angeeignet hätten. "Wir erleben hier eine sehr positive Seite der Globalisierung und einen Ausdruck moderner europäischer Identität bei den jungem Menschen in Deutschland."


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