Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave im Landtag: Zusätzliche Stellen stabilisieren Lehrerversorgung an Gymnasien

Mit 173 neuen Stellen wird die Lehrerversorgung an den Gymnasien in Schleswig-Holstein im kommenden Schuljahr weiter stabilisiert. "Außerdem werden den Gymnasien im Vertretungsfonds 2,2 Millionen Euro an Haushaltmitteln bereitgestellt, im Vergleich zu jetzt 1,3 Millionen Euro", sagte Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave heute (24. April) im Landtag. "Das ist das Optimum, das wir mit den vorhandenen Mitteln erreichen können."

25.04.2008 Schleswig-Holstein Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

Für die Lehrkräfte an Gymnasien, aber auch an allen Schularten gebe es derzeit durch die umfassenden Änderungen in der Schullandschaft eine Fülle an Herausforderungen. "Deshalb kann ich gut verstehen, wenn Eltern mehr Stellen jeweils für die Schulart einfordern, an der ihr Kind unterrichtet wird. Allein das macht aber auch schon klar: Alle Erwartungen zu erfüllen, wird nicht gehen", so Erdsiek-Rave. Das Verfahren für die Lehrerversorgung sei transparent und folge klaren Regeln. Die zusätzlichen Stellen für die Gymnasien zum Schuljahr 2008/09 begründeten sich durch einen weiteren Anstieg der Schülerzahlen um etwa 2.400 auf rund 85.500. Die Anmeldezahlen seien im Vergleich zum Vorjahr aber erstmals seit Jahren wieder leicht zurückgegangen.

Die Ministerin betonte, dass Schleswig-Holsteins Gymnasien mit durchschnittlich 26 Schülerinnen und Schülern pro Klasse im bundesweiten Vergleich nach wie vor gut dastünden. "Überall den Durchschnitt von 26 zu gewährleisten - in Niebüll genauso wie in Norderstedt - das ist allerdings bei aller Verteilungskunst der Schulverwaltung leider nicht möglich." Mit 29 liege der Klassenteiler allerdings deutlich niedriger als zum Beispiel in Bayern mit 33.

Erdsiek-Rave wies darauf hin, dass die Unterrichtsversorgung in Schleswig-Holstein insgesamt in den vergangenen Jahren stabil geblieben ist. Das gelte auch für die Realschulen.


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