Schleswig-Holstein

Bildungsministerin ´Wara` Wende: "Inklusion hat Priorität - Die Kinder dürfen nicht zum Spielball werden"

"Kinder dürfen nicht zum Spielball von Schulträgern, Land und Trägern der Sozialhilfe werden", sagte heute (24. Februar) Bildungsministerin Prof. Dr. Waltraud ´Wara` Wende auf der dritten Regionalkonferenz Inklusion in Neumünster.

25.02.2014 Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

Hintergrund ist ein Urteil des Landessozialgerichtes in Schleswig, das in einem Fall aus Schleswig-Flensburg urteilte, Inklusion dürfe nicht zu Lasten der Sozialhilfe gehen.

Die Rechtsabteilung des Ministeriums prüfe derzeit das Urteil und seine möglichen Auswirkungen. "Für uns hat das Thema höchste Priorität", sagte die Ministerin und kündigte an, morgen im Kabinett und am Donnerstag im Bildungsausschuss zu berichten. "Wir arbeiten mit Hochdruck an einem Konzept zum Thema ´Zukunft der Inklusion in Schleswig-Holstein`, das im Frühsommer vorliegen soll." In diesem Zusammenhang habe sie unter anderem Gespräche mit den kommunalen Landesverbänden als Vertreter der Schulträger im Land sowie mit der Sozialministerin geführt, in denen es um mehr Effizienz im Mitteleinsatz sowie um Modelle der gemeinsamen Finanzierung geht. "Wir haben es mit einem Kraftakt zu tun, den wir nur gemeinsam bewältigen werden", sagte Wende.


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