Bildungsministerium weist CDU-Kritik zurück
"Die Erfassung der Unterrichtsversorgung im Land ist transparent und wird – wie bereits mehrfach angekündigt und auch der CDU bekannt – ständig weiterentwickelt." Mit dieser Feststellung wies Bildungsstaatssekretär Michael Ebling die heutige Kritik der CDU-Opposition zurück.
17.08.2007 Rheinland-Pfalz Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz"Die Landesregierung hat allein seit 2005 bis zum jetzt beginnenden Schuljahr 440 Stellen für Lehrkräfte und mehr als 430 Stellen für Referendarinnen und Referendare neu geschaffen und stellt durch eine kontinuierliche Einstellungspolitik seit Jahren eine gute Unterrichtsversorgung der Schulen im Land sicher. Insgesamt hat das Land in den vergangenen 15 Jahren zudem die Zahl der Ausbildungsplätze für angehende Lehrkräfte um rund 1.600 Plätze ausgebaut und damit verdreifacht. Die jährliche Schulstatistik zeigt detailliert, inwieweit der von den Schulen angemeldete Bedarf für den Pflichtunterricht und für Förder- sowie Differenzierungsangebote gedeckt werden kann. Darüber hinaus wird das Parlament für Schulen, die am Projekt Erweiterte Selbstständigkeit (PES) teilnehmen – das sind derzeit 600 –, ab diesem Schuljahr über die Auswertungen des temporären Unterrichtsausfalls zeitnah informiert. Für die übrigen Schulen ist seit Monaten die Einführung eines Verfahrens angekündigt, durch das jährlich zu einem noch zu bestimmenden Zeitpunkt und für einen gewissen Zeitraum der temporäre Unterrichtsausfall erfasst werden kann. All das wurde der CDU bereits mitgeteilt."
Bei aller Transparenz sei es der Landesregierung aber wichtig, dass Lehrkräfte in erster Linie unterrichten und nicht im Übermaß mit statistischen Erhebungen für die CDU beschäftigt sind, betonte Ebling.
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