Studie

Bildungsmonitor: Sachsen erneut vorn

(red/pm) Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) hat erneut einen Bildungsmonitor vorgelegt und wieder einmal liegt Sachsen vorn. Das Land hat demnach das leistungsfähigste Bildungssystem aller Bundesländer. Auf Platz 2 folgt Thüringen.

22.10.2013 Artikel

Sachsen, so heißt es in der Pressemitteilung der INSM, weise eine exzellente Förderinfrastruktur auf, überzeuge durch eine hohe Schulqualität und vermeide sehr erfolgreich die Entstehung von Bildungsarmut. Thüringen gebe Bildung bei den Ausgaben eine hohe Priorität und überzeuge durch gute Betreuungsrelationen. Auch Bundesländer, die nicht ganz vorne liegen, konnten der Studie zufolge in Teilbereichen überzeugen und anderen Ländern ein Vorbild sein: "So liegt Rheinland-Pfalz bei der Integration vorn, Bremen im Bereich Hochschule/MINT, Berlin bei der Forschung und Schleswig-Holstein beim effizienten Umgang mit Zeit im Bildungssystem."

Über die INSM und die Studie

Die Arbeit der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft wird durch die Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektro-Industrie finanziert. Der Bildungsmonitor ist eine Studie mit in erster Linie ökonomisch orientierter Zielsetzung. Der Monitor bewertet, was die Bildungssysteme zu wirtschaftlichem Wachstum beitragen können. Er wird seit dem Jahr 2004 jährlich veröffentlicht.

Die Studie umfasst 110 Indikatoren, darunter Indikatoren zur Beschreibung der Infrastruktur wie das Angebot an Ganztagsschulen oder Kitas, die Betreuungsrelationen an Schulen, Indikatoren, die den Zugang zu Bildung beschreiben, wie Schulabbrecherquoten und der Anteil an Schülern, die von Bildungsarmut betroffen sind, und Indikatoren, die den Zugang zu höheren Bildungsabschlüssen messen, wie Abiturientenquoten an beruflichen und allgemeinen Schulen oder Ingenieurabsolventen. Damit messen die Indikatoren sowohl Aspekte der Infrastruktur und der Teilhabechancen als auch Impulse des Bildungssystems zur Stärkung der Qualifikationen und der Volkswirtschaft. Die Studie bezieht sich auf vorliegende statistische Daten sowie PISA-Tests und Ergebnisse der IQB-Tests.


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