Bildungspolitisches Fairplay? -- Fehlanzeige!
"Der Deutsche Fußballbund würde Verantwortliche fristlos entlassen, wenn diese mit ständiger Nörgelei die Nationalmannschaft und ihren Trainer miesmachen", kommentierte der Vorsitzende des Bayerischen Realschullehrerverbandes (brlv), Anton Huber, die ständigen Angriffe auf das Bayerische Bildungswesen, zuletzt anlässlich der Regierungserklärung von Kultusminister Schneider.
03.07.2008 Bayern Pressemeldung Verband Reale BildungBayern ist nicht nur Bundesligasieger in der Bildung, sondern kann locker auf internationaler Ebene mithalten. Dass trotzdem manche nicht müde werden, unsere Kinder und Jugendlichen, unsere Mannschaften und die Betreuer sowie Verantwortlichen zu beschädigen, sei nicht nur demotivierend, weil die Betroffenen die Freude an Leistung verlieren. "Dies ist ein grober Verstoß gegen grundlegende pädagogische Prinzipien", so Huber.
Im Sport wäre es undenkbar, den Amtsinhaber ständig in die Beine zu treten, ohne vom Platz gestellt und wochenlang gesperrt zu werden. In der Bildungspolitik hingegen sind offensichtlich alle Mittel erlaubt. Die verheerende Botschaft lautet: Wer möchte in dieser Mannschaft noch mitspielen und sich anstrengen, um Ziele zu erreichen? Dabei geht es nicht mehr darum, ein gemeinsames Ziel, z. B. beste Bildung für bayerische Schülerinnen und Schüler zu erreichen. Dieses Ziel ist in Bayern weitgehend erreicht, wie uns alle Untersuchungen bestätigen.
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