Bildungsstaatssekretärin zeichnet im Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten 18 Landessiegerinnen und Landessieger aus

Als "tolle Beispiele dafür, wie spannend und interessant Geschichte sein kann", hat Bildungsstaatssekretärin Vera Reiß die Arbeiten der 18 Landessiegerinnen und Landessieger sowie der ebenfalls 18 Empfängerinnen und Empfänger von Landesförderpreisen in dem 1973 ins gerufenen "Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten" gewürdigt. In Mainz fand heute die erste feierliche Auszeichnung der Siegerarbeiten auf Landesebene in dem von der Hamburger Körber-Stiftung getragenen Wettbewerb statt. Bislang gipfelte der Wettbewerb nach den Vorentscheidungen allein in einer Feierstunde für die Bundessieger im Amtssitz des Bundespräsidenten, die in diesem Jahr am 31. Oktober im Berliner Schloss Bellevue stattfindet.

13.09.2007 Rheinland-Pfalz Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

"Dieser Wettbewerb rangiert unter allen Schulwettbewerben, die sich mit geschichtlichen Themen befassen, unbestritten ganz oben", betonte Vera Reiß, die Bildungsministerin Doris Ahnen vertrat. "Fast 120.000 Schülerinnen und Schüler haben sich seit der Gründung an dem alle zwei Jahre stattfindenden Wettbewerb beteiligt, allein in diesem Jahr waren es mehr als 5.000 bundesweit. Besonders freut mich, dass die Schulen in Rheinland-Pfalz sich schon seit Jahren sehr rege und sehr erfolgreich an diesem Wettbewerb beteiligen. 2007 haben sich in Rheinland-Pfalz 192 Schülerinnen und 153 Schüler mit 86 Beiträgen beteiligt. Damit steht unser Bundesland auf Platz 2 hinter dem ungleich größeren Nachbarland Nordrhein-Westfalen." Neben das Lob für das Engagement von Schülerinnen und Schüler müsse dabei unbedingt auch ein großes Dankeschön an die betreuenden Lehrkräfte gestellt werden für ihren Einsatz weit über den Unterricht hinaus. "Diese Resonanz mag die Initiatoren des Wettbewerbs aber auch in ihrer Entscheidung bestärken, vor die Preisverleihung auf Bundesebene eine Auszeichnung der Landessiegerinnen und Landessieger zu setzen", sagte die Staatssekretärin, die in diesem Zusammenhang den Verantwortlichen in der Körber-Stiftung dankte.

Mit seinem diesjährigen Motto "Miteinander – gegeneinander? Jung und Alt in der Geschichte" sei der Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten sehr nah an die Ursprungsidee seiner Schöpfer, des Hamburger Unternehmers und Stifters Kurt A. Körber und des damaligen Bundespräsidenten Gustav Heinemann, herangerückt, stellte Vera Reiß fest. Beide hätten Anfang der siebziger Jahre junge Leute anregen und in die Pflicht nehmen wollen, sich intensiver mit der "schwierigen" Geschichte Deutschlands auseinanderzusetzen. Die oft von unterschiedlichen Grundhaltungen und Zielen geprägten Auseinandersetzungen zwischen Eltern- oder Großeltern- und Kinder- oder Enkelgeneration seien aber nicht nur im Rückblick auf die Vergangenheit interessant, wie die vorgelegten Arbeiten zeigten. Die Beschäftigung damit liefere den Jugendlichen von heute auch wertvolle Hinweise für ihr eigenes weiteres Leben. "Denn gerade vor dem Hintergrund des demographischen Wandels wird in der Zukunft ein von gegenseitigem Verständnis geprägter Dialog zwischen den Generationen immer wichtiger", betonte die Bildungsstaatssekretärin.

Anlage: Liste der Landessiegerinnen und Landessieger sowie der Förderpreisträgerinnen und Förderpreisträger im pdf-Format (s. rechte Spalte oben)


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