BLLV-Funktionäre haben sich von ihrer Basis entfernt
"Herr Wenzel brüstet sich damit, angeblich mehrere Tausend Stimmen für sein Grundschul-Konzept gewonnen zu haben, und will dieses erneut medienwirksam vermarkten", kommentiert Anton Huber, der Vorsitzende des Bayerischen Realschullehrerverbandes (brlv), die Aktivitäten des Volksschullehrerpräsidenten.
15.07.2009 Pressemeldung Verband Reale Bildung"Dabei sprechen uns ständig Lehrer, Schulleiter, Eltern und Politiker darauf an, dass diese Inhalte nicht mitgetragen werden und die Art und Weise der Verbreitung der Inhalte" nicht seriös ist," so Huber weiter.
Wer wollte nicht gern unterschreiben, wenn für unsere Kleinen mehr Lehrer gefordert werden? Dass mit dieser Unterschrift auch ganz andere Forderungen unterstützt wurden, kann nur im Kleinstgedruckten entdeckt werden. Hier, kaum entzifferbar, stehen auch die Forderungen nach der Freigabe des Elternwillens, dem Einheitslehrer und nach längerer gemeinsamer Schulzeit. Handelte es sich um einen Vertragsabschluss, würde der Gesetzgeber einschreiten. Huber hält dies für unlauteren Stimmenfang.
Außerdem hält Huber es für äußerst bedenklich, wenn vom BLLV in Kindergärten oder bei der Einschreibung für die erste Klasse an der Grundschule Unterschriften gesammelt werden. Und wenn Mitglieder der Schulleitung auf offiziellem Schulpapier die Eltern bewusst falsch informieren, um Werbung für BLLV-Konzepte zu machen, dann ist dies eine äußerst bedenkliche, undemokratische Vorgehensweise. "Eine solche Vorgehensweise ist unseriös, die Aussagekraft der Befragungsergebnisse kann nur in Frage gestellt werden", fasst Huber zusammen. Dies sowie der Unmut über die ständige Diffamierung in der Öffentlichkeit zeigen sich auch im folgenden Brief eines BLLV-Mitglieds, der nachstehend beigefügt ist.(Siehe rechte Spalte.)
Ansprechpartner brlv:
Vorsitzender: Anton Huber, Handy 0171/8 29 01 93, brlv-Presse: Stefanie Kretzschmar, Handy 0177 / 8 23 83 37, Karin Springl, Handy 0160 / 7 17 85 66
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