Bundesregierung: elearning entwickelt sich positiv

Das Förderkonzept des Bundesministeriums für Bildung und Forschung "Anschluss statt Ausschluss - IT in der Bildung" hat in allen Bildungsbereichen zur Integration der neuen Medien beigetragen und Impulse zu deren Nutzung gegeben.

17.03.2006 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Zu diesem Urteil kommt die Bundesregierung in ihrer Antwort (16/823) auf eine Kleine Anfrage (16/595) der FDP-Fraktion. Der Europäische Rat habe im Rahmen des Aktionsplans eLearning ein Ziel von 15 Schülern pro Computer vorgegeben - dieses Ziel sei in Deutschland mit einer durchschnittlichen Versorgung von 12 Schülern pro Computer bereits 2003 "deutlich" übertroffen worden.

Auch das Förderprogramm Neue Medien in der Bildung sei im Rahmen einer Evaluation sehr positiv bewertet worden. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung habe das eLearning im Jahr 2005 mit 27 Millionen Euro gefördert. Im Jahr 2002 seien es 44 Millionen Euro gewesen. Für das Jahr 2006 stünden Mittel in Höhe von 31 Millionen Euro zur Verfügung, davon 4 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds.

Die zukünftige Förderung neuer Medien im Bildungsbereich werde sich auf den Bereich der beruflichen Aus- und Weiterbildung konzentrieren. Im Leitprojekt des Bundesministeriums für Wirtschaft Lernet gehe es zudem darum, Qualitätsstandards und Hilfsmittel zur schnellen Erstellung digitaler Inhalte zu entwickeln. In der Antwort heißt es weiter, insbesondere Menschen, deren Mobilität eingeschränkt sei, wie etwa Mütter mit Kindern, körperlich Behinderte oder Kranke, profitierten von den Möglichkeiten der neuen Medien.

Sie eröffneten ihnen neue Perspektiven zur Teilhabe an Ausbildung, beruflicher Bildung und Beruf und am gesellschaftlichen Leben. Der Vorteil des eLearnings sei die große Flexibilität. Es sei davon auszugehen, dass das eLearning in absehbarer Zeit zu einem "alltäglichen Baustein" bei der Durchführung von Qualifikationsmaßnahmen werde.

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