Bundesweit: Immer mehr Schüler machen Abitur
(bikl) Die Zahl der Abiturienten (Schulabsolventen mit Hochschul- bzw. Fachhochschulreife) ist von 1999 bis 2003 um 8,6% auf 369 000 gestiegen. Das teilte das Statistische Bundesamt heute mit.
25.02.2005 ArtikelMädchen vorn
Im Jahr 2003 haben damit rund 39,2% der 18- bis 21-Jährigen die Hochschul- oder Fachhochschulreife erworben. 1999 hatte die Abiturientenquote bei 36,9% gelegen. Die Abiturientenquote der jungen Frauen war im Jahr 2003 mit 42,3% deutlich höher als die der Männer (36,4%).
Allerdings liegt Deutschland mit diesen Zahlen noch weit hinter dem PISA-Siegerland Finnland. Hier beträgt die Abiturquote der 20-Jährigen knapp 80 Prozent.
Große Unterschiede in den Ländern
Nach Bundesländern betrachtet reichte die Spanne der Abiturientenquote von 28% in Mecklenburg-Vorpommern und 31,3% in Bayern bis zu 44,4% in Hamburg und 48% in Nordrhein-Westfalen.
Erfolgreich studieren
181 500 Absolventen schlossen im Jahr 2003 ihr Erststudium erfolgreich ab. Die Absolventenquote ist damit im Zeitraum 1999 bis 2003 von 16,8% auf 18,4% gestiegen. In den Stadtstaaten, die gleichzeitig wichtige Hochschulstandorte sind, lag die Absolventenquote am höchsten: In Berlin erwarben 28% eines Altersjahrgangs einen Studienabschluss, gefolgt von Hamburg und Bremen mit 23,6% und 23,2%. In Brandenburg lag der Anteil der Absolventen mit 11% am niedrigsten. Die Absolventenquote der Frauen lag im Jahr 2003 mit 18,7% erstmals höher als die der Männer (18,2%).
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