Bundesweit investierte Bayern am meisten in Bildung - Bildungsmonitor 2008 und harte Fakten bestätigen große Anstrengungen der Staatsregierung für Bildung

Bildung und Wissenschaft genießen bei der Bayerischen Staatsregierung Priorität. Das wurde vom Institut der deutschen Wirtschaft im August 2008 erst bestätigt. Dies lässt sich aber auch am Haushalt und an der Entwicklung der Lehrerstellen in Bayern seit 1999 bis heute ablesen. Die Vorwürfe der FDP, Bayern setze bei Bildungsinvestitionen den Rotstift an, sind völlig haltlos und unseriös. Die Position des Bayerischen Kultusministeriums dazu im Detail:

16.09.2008 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

  1. Der Bildungsmonitor 2008 des Instituts der deutschen Wirtschaft, der Ende August 2008 erschienen ist, bescheinigt Bayern innerhalb Deutschlands die höchsten Investitionen eines Landes in Bildung. Wörtlich heißt es im Bildungsmonitor 2008: "Besonders stark schneidet Bayern bei den Ausgaben pro Teilnehmer am Bildungssystem ab, die gemessen an den sonstigen öffentlichen Ausgaben je Einwohner am höchsten sind."

  2. Der hohe Stellenwert von Bildung und Wissenschaft schlägt sich auch in dem steigenden Anteil der Ausgaben für Bildung und Wissenschaft am Gesamthaushalt nieder. Lag dieser im Haushaltsjahr 1999 noch bei 31,7 %, so liegt er nun bei 35,8 Prozent, also gut 10 Prozent höher.

  3. Die Anzahl der Lehrkräfte im Freistaat wurde im Zeitraum von 1999 bis 2008 um 9139 Stellen erhöht.

  4. Das Bruttoinlandsprodukt darf nicht, wie es die OECD getan hat und die FDP nun als Maßstab wertet, als Grundlage einer Bewertung der Investitioen für Bildung herangezogen werden. Der Bund-Länder-Ausgleich, den stärkere Länder wie Bayern finanzieren, wird in diesem OECD-Bericht überhaupt nicht berücksichtigt. Bayern zahlt in diesen jährlich Milliardenbeträge ein, damit in allen Ländern vergleichbare Rahmenbedingungen geschaffen werden können. Im Betreuungsverhältnis wie auch hinsichtlich der Ausgaben pro Lernenden steht Bayern übrigens auch in der OECD-Studie sowohl im Schul- wie auch im Hochschulbereich sehr gut da.

  5. Die FDP soll sich lieber in den Ländern, in denen sie selbst an der Regierungsverantwortung beteiligt ist, für höhere Ausgaben für Bildung engagieren, als Publikums-heischende Aktionen vor dem Kultusministerium zu veranstalten. Nach dem Bildungsmonitor 2008 besteht in diesen Ländern jedenfalls Nachholbedarf.


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