D-A-CH-Seminar zur weiteren Intensivierung der Bildungszusammenarbeit

Turnusmäßig fand auf Einladung der Kultusministerkonferenz vom 17.-19.02.2014 das sog. D-A-CH-Seminar der deutschsprachigen Länder zu wichtigen Fragestellungen der Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung in Potsdam statt. Neben Vertreterinnen und Vertretern der Kultusministerkonferenz, der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) sowie des österreichischen Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur haben in diesem Jahr erstmals Gäste der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens, Luxemburgs, Liechtensteins und Südtirols teilgenommen.

19.02.2014 Pressemeldung Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder

Die bewährte Zusammenarbeit zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz hat seit mehreren Jahrzehnten eine lange Tradition und wird durch vielfältige Vorhaben, insbesondere durch die alle zwei Jahre stattfindenden sog. D-A-CH-Seminare, mit Leben gefüllt. Ziel dieser Seminare ist es, über vergleichbare bildungspolitische Fragestellungen von nationaler und internationaler Bedeutung zu beraten und voneinander zu lernen. Grundlage hierfür ist Memorandum über die Kooperation im Bildungsbereich zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz, das zuletzt 2012 erneuert wurde.

Nachdem sich das D-A-CH-Seminar im Jahr 2011 auf Einladung der Schweiz mit den vielfältigen Aspekten der Implementation von Bildungsstandards befasst hat, greift die diesjährige Themenstellung "Verfahren zur Überprüfung des Erreichens der Bildungsstandards" folgerichtig den sich daraus als nächsten Schritt ergebenden Fragenkomplex auf: Welche verschiedenen Verfahren zur Überprüfung des Erreichens der Bildungsstandards werden in den deutschsprachigen Ländern angewandt? Wie geeignet sind die eingesetzten Instrumente? Wie aussagekräftig sind die Ergebnisse? Über diese und weitere Fragen haben die Vertreterinnen und Vertreter aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie aus der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens, Luxemburgs, Liechtensteins und Südtirols ausführlich beraten.

"Das Seminar hat wieder einmal gezeigt, wie außerordentlich wertvoll und fruchtbar der Dialog mit unseren deutschsprachigen Nachbarländern und Nachbarregionen ist, um unsere verschiedenen Erfahrungen im Bereich der Qualitätssicherung zu reflektieren und uns über wichtige Aspekte auszutauschen " so Udo Michallik, der Generalsekretär der Kultusministerkonferenz.


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