Bayern

Demographische Rendite verbleibt in vollem Umfang im Bildungssystem

"Im bayerischen Bildungssystem wird die demographische Rendite in vollem Umfang reinvestiert", so Bildungs- und Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle.

05.02.2014 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

In dieser Aussage bezieht sich Minister Spaenle ausdrücklich auf den jüngsten Beschluss der Regierungsfraktion im Bayerischen Landtag.

Im Einzelnen betonte der Minister:

  1. Der Etat des Bildungs- und Wissenschaftsministeriums wird nach den derzeitigen Planungen im Nachtragshaushalt 2014 um 82,5 Millionen Euro auf dann 16,96 Milliarden Euro steigen. Bayern investiert in Bildung.

  2. Die Regierungsfraktion hat in der vergangenen Woche bekräftigt, dass Stellen, die aufgrund des deutlichen Schülerrückgangs rechnerisch zur Verfügung stehen (demographische Rendite), in der gesamten Legislaturperiode von 2013 bis 2018 im Bildungssystem verbleiben werden. Die demographische Rendite wird auch 2014 in vollem Umfang für das Bildungssystem erhalten bleiben.

  3. Im Doppelhaushalt 2013/2014 werden für das Bildungs- und Wissenschaftsministerium nach Einarbeitung der Vorlage des Nachtragshaushalts mehrere hundert Stellen zusätzlich zur Verfügung stehen - im Vergleich zum Doppelhaushalt 2011/2012.

  4. Bereits in den vergangenen Jahren hat die Staatsregierung in die Bildung investiert und gemeinsam mit den Schulen vielfältige Verbesserungen realisiert.

  5. Die Anzahl der Schülerinnen und Schüler ist seit 2008 von 1,85 Millionen auf 1,70 Millionen zurückgegangen. Die Zahl der Lehrerstellen ist im gleichen Zeitraum deutlich angewachsen. Dadurch hat sich das Schüler-Lehrerverhältnis von einem Lehrer zu rund 16,5 Schülern auf einen Lehrer zu 14 Schülern verbessert. Im kommenden Schuljahr können wir diese positive Entwicklung weiter fortschreiben.

  6. Der Anteil der allgemeinbildenden Schulen, die über ein Ganztagsangebot verfügen, hat massiv zugenommen. Die Ganztagsschulen werden weiter ausgebaut.

  7. Seit 2011 werden pro Jahr jeweils 100 Stellen für die Inklusion bereitgestellt.


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